Bayern vor Halbfinale, Alba gleicht gegen Vechta aus
Die Basketballer des FC Bayern München haben in der Bundesliga einen großen Schritt in Richtung Playoff-Halbfinale gemacht. Der deutsche Meister setzte sich zu Hause deutlich mit 92:65 (48:33) gegen die Vet-Concept Gladiators Trier durch und führt in der Viertelfinalserie im Modus „Best of five“ nun mit 2:0. Alba Berlin schaffte dagegen mit einem 90:85 (42:38) gegen Rasta Vechta den Ausgleich zum 1:1. Für den Einzug ins Halbfinale sind drei Siege nötig.
Wie schon im ersten Duell erwischte Trier zunächst den besseren Start und legte mit einem 10:0-Lauf los. München reagierte jedoch eindrucksvoll, antwortete mit 16 Punkten in Serie und setzte zu Beginn des zweiten Viertels noch einen 13:0-Abschnitt drauf. Bereits zur Pause hatten sich die Gastgeber damit einen Vorsprung von 20 Punkten erarbeitet.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bayern klar tonangebend. Zwischenzeitlich wuchs der Abstand auf 30 Zähler an. Gleich sechs Münchner Spieler kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute. Bester Akteur war Nenad Dimitrijevic mit 16 Punkten und neun Assists. Für Trier geht es nun am Samstag im Heimspiel bereits um alles, um das Aus in der Serie noch zu verhindern.
Berlin gleicht dank spätem Dreier aus
Alba Berlin hielt seine Serie gegen Vechta mit einem Heimsieg offen und stellte auf 1:1. In Anwesenheit von Weltmeister Franz Wagner, dessen NBA-Saison mit den Orlando Magic vor rund zwei Wochen geendet hatte, setzte sich Alba im dritten Viertel entscheidend ab. Kurz nach der Pause gelang den Berlinern erstmals eine zweistellige Führung, zum Ende des Abschnitts lagen sie vor allem dank Nationalspieler Jack Kayil (14 Punkte) mit 68:51 vorne.

In der Schlussphase machte es Vechta noch einmal spannend und verkürzte auf zwei Punkte. Die Wende blieb jedoch aus, weil Justin Bean 13 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Dreier traf. Bean überzeugte mit zehn Punkten, elf Rebounds, sechs Assists und drei Steals als kompletter Leistungsträger. Bei den Gästen war Tevin Brown mit 16 Punkten bester Werfer, davon erzielte er 14 bereits im ersten Viertel.
Trotz der Niederlage nimmt Vechta den zuvor eroberten Heimvorteil mit in die nächsten beiden Partien. Diese werden am Freitag und Sonntag in Niedersachsen ausgetragen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion