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Madonnas Besuch lässt Griechenlands Politik eskalieren

Madonnas Korfu-Party eskaliert zum Polit-Krach: Bringt ihr Besuch Griechenland Millionen – oder kassiert nur die Diva ab?

22.08.2026, 15:09 Uhr

US-Popikone Madonna macht derzeit Urlaub in Griechenland und hat dort vor wenigen Tagen auch ihren Geburtstag gefeiert. Die Feier auf Korfu löste jedoch überraschend eine politische Debatte aus. Auslöser war ein Facebook-Beitrag der linken Abgeordneten Elena Akrita, die sich über angebliche Sondervorkehrungen auf der Insel beschwerte.

Kritik an angeblichen Schutzmaßnahmen

Akrita verwies auf Medienberichte, wonach Bewohner des Dorfes Kouramades auf Korfu gebeten worden seien, ihre Fenster geschlossen zu halten, damit Madonnas Privatsphäre vor neugierigen Blicken geschützt werde. Sollte das zutreffen, stelle sich für sie weniger die Frage, ob Madonna selbst so etwas verlangt habe, sondern vielmehr, warum man einer solchen Forderung nachkomme. Zugleich formulierte sie scharfe Kritik und betonte, Griechenland sei kein Ort, an dem sich Menschen für den Geburtstag eines Stars unterordnen müssten.

Madonna selbst zeigte sich in sozialen Netzwerken begeistert von den Feierlichkeiten und teilte Eindrücke ihres Aufenthalts.

Minister verteidigt den Besuch des Superstars

Auf Akritas Einlassungen reagierte der konservative Gesundheitsminister Adonis Georgiadis prompt. Er warf der Abgeordneten vor, den touristischen Wert eines Besuchs wie jenem von Madonna zu verkennen. Ihrer enormen Reichweite in sozialen Medien komme für Griechenland eine große Werbewirkung zu, die dem Land und besonders den vielen Beschäftigten im Tourismus zugutekomme. Statt sich darüber zu freuen, suche Akrita seiner Ansicht nach erneut nur nach Anlass für Kritik.

Erinnerung an früheren Griechenland-Aufenthalt

Neben der Geburtstagsfeier auf Korfu veröffentlichte Madonna auch Bilder und Eindrücke von der Insel Patmos. Dabei erinnerte sie an ihre letzte Reise nach Griechenland vor 26 Jahren. Damals war sie mit ihrem Sohn Rocco im siebten Monat schwanger.

Wie sie selbst schrieb, verbrachte sie ihren Urlaub ganz nach griechischer Art: mit Essen, Beten, Lieben, Trinken, Tanzen, Tellerzerbrechen und dem Füttern von Katzen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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