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Vuelta-Coup! Brenner holt ersten deutschen Sieg seit 2023

Was für ein Coup! Vuelta-Hoffnung Marco Brenner feiert überraschend den größten Triumph seiner Karriere.

05.09.2026, 18:14 Uhr

Brenner gewinnt die 14. Vuelta-Etappe

Marco Brenner hat bei der Vuelta a España den bislang größten Erfolg seiner Karriere eingefahren. Der 24 Jahre alte Deutsche gewann überraschend die 14. Etappe mit Bergankunft in Sierra de la Pandera auf 1.800 Metern Höhe. Für Brenner, der erst seine dritte Grand Tour bestreitet, ist es zugleich der erste deutsche Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt seit Lennard Kämna vor drei Jahren.

Brenner war Teil einer großen Ausreißergruppe und setzte sich nach 154,5 Kilometern im Schlussanstieg durch. Im Sprint bergauf ließ der frühere deutsche Meister dem Kolumbianer Santiago Buitrago keine Chance. Schon im August hatte Brenner mit seinem überraschenden Gesamtsieg bei der Polen-Rundfahrt für Aufsehen gesorgt.

„Ich kann es nicht glauben. Für solche Tage bin ich Radprofi geworden. Es gibt nicht viele Fahrer, die einen Etappensieg bei einer Grand Tour holen“, sagte Brenner nach dem Rennen.

Mas baut seine Führung in der Gesamtwertung aus

Im Roten Trikot blieb Enric Mas. Der Spanier kam 4:12 Minuten nach Brenner ins Ziel und konnte seinen Vorsprung sogar noch vergrößern. Primoz Roglic verlor weitere 25 Sekunden und fiel hinter den Österreicher Felix Gall auf Rang drei der Gesamtwertung zurück. Mas liegt nun 2:06 Minuten vor Gall.

Seit dem Ausstieg von Tadej Pogacar vor einer Woche nach einem schweren Sturz ist die Vuelta so offen wie lange nicht. Mas, der die spanischen Hoffnungen bei großen Rundfahrten über Jahre nicht erfüllen konnte, darf nun auf seinen ersten großen Gesamtsieg hoffen. Bei der Vuelta wurde er bereits dreimal Zweiter und einmal Dritter.

15. Etappe wegen Hitze deutlich verkürzt

Auf der 15. Etappe am Sonntag werden im Klassement dennoch keine großen Verschiebungen erwartet. Die Strecke von Palma de Rio nach Cordoba wurde wegen erwarteter Temperaturen von mehr als 40 Grad kurzfristig von ursprünglich 189,7 Kilometern auf nur noch 110,2 Kilometer verkürzt. Das Teilstück dürfte damit vor allem Fahrer aus einer Ausreißergruppe begünstigen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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