Zverev verpasst in Rom nach vier Matchbällen das Viertelfinale
Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev ist beim Masters-1000-Turnier in Rom vorzeitig ausgeschieden und hat den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Der Weltranglisten-Dritte unterlag dem Italiener Luciano Darderi nach vier ungenutzten Matchbällen mit 6:1, 6:7 (10:12), 0:6.
Dabei erwischte Zverev, der zu Beginn des Turniers in Rom noch leicht angeschlagen wirkte, erneut einen starken Start. Vor allem in seinen Aufschlagspielen dominierte der 29-Jährige und setzte Darderi früh unter Druck. Mit zwei Breaks in Serie zog der Deutsche schnell davon und lag bereits nach 24 Minuten mit 5:0 vorne. Der erste Satz ging deutlich mit 6:1 an Zverev.
Darderi kämpft sich in die Partie
Auch im zweiten Durchgang gelang Zverev zunächst das bessere Ende und direkt wieder ein Break. Danach fand Darderi jedoch besser ins Spiel. Begünstigt durch einen leichten Fehler und einen Doppelfehler des Deutschen schaffte der Italiener das Re-Break zum 1:1. In der Folge entwickelte sich eine deutlich engere Partie.
Beim Stand von 5:4 servierte Zverev bereits zum Matchgewinn, konnte die Begegnung aber nicht beenden. Darderi glich aus, der Satz ging in den Tiebreak. Dort erspielte sich Zverev vier Matchbälle, brachte den Sieg jedoch nicht ins Ziel und gab den zweiten Durchgang schließlich mit einem Doppelfehler noch ab.
Im dritten Satz bricht Zverev ein
Im entscheidenden Satz lief beim Deutschen nahezu nichts mehr zusammen. Zverev haderte sichtbar mit seinem Spiel, produzierte viele unerzwungene Fehler und leistete sich zudem mehrere Doppelfehler. Darderi nutzte die Schwächephase konsequent aus und sicherte sich den dritten Satz klar mit 6:0.
Für Zverev endet das Turnier in Rom damit bitter vor dem Viertelfinale.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion