Union Berlin bangt vor Augsburg-Spiel um Imeri
Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist der Einsatz von Kastriot Imeri beim 1. FC Union Berlin noch offen. Trainer Mauro Lustrinelli erklärte, dass beim Mittelfeldspieler erst kurzfristig entschieden werde, ob es reicht.
Imeri hatte erst vor rund zwei Wochen gegen Elversberg sein Debüt gefeiert. Beim jüngsten 0:0 gegen Borussia Dortmund musste der Offensivspieler jedoch zur Pause angeschlagen vom Feld.
Abgesehen davon könnte Lustrinelli erneut auf die Elf setzen, die zuletzt gegen den BVB einen Punkt holte. Nach vier Zählern aus den vergangenen zwei Partien wollen die Berliner ihren positiven Trend fortführen. Der Trainer sieht sein Team nach den jüngsten Ergebnissen mit gewachsenem Selbstvertrauen.
Auch bei Josip Juranovic ist noch nicht sicher, ob es für den Kader reicht. Der Verteidiger hat seine Verletzung zwar auskuriert und trainiert wieder komplett. Gleiches gilt für Livan Burcu und Oliver Burke, die zuletzt krank gefehlt hatten.
Start in die Englische Woche
Mit Augsburg wartet allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe. Der FCA ist zu Hause in dieser Saison noch ungeschlagen und rang Bayern München zuletzt ein 2:2 ab. Lustrinelli lobte die gute Organisation des Gegners sowie dessen laufstarken und intensiven Umschaltstil nach Ballgewinnen.
Für Union markiert die Partie den Beginn einer Englischen Woche. Am Dienstag treten die Köpenicker im DFB-Pokal beim 1. FC Köln an, fünf Tage später folgt in der Bundesliga zu Hause erneut ein Duell mit den Rheinländern.

Gray sammelt weiter Erfahrungen bei den Profis
Eine Option für die kommenden Spiele ist auch Nachwuchsstürmer Mekhi Gray. Der 19-Jährige kam gegen Elversberg und Dortmund zu seinen ersten Einsätzen im Profiteam. Gray sagte, für ihn sei derzeit alles neu und spannend. Sein Ziel sei es, weiter hart zu arbeiten und sich dauerhaft für die Mannschaft zu empfehlen.
Zu seinen Vorbildern zählt der Angreifer unter anderem Paul Pogba und Dortmunds Serhou Guirassy. Mit Guirassy tauschte Gray nach dem Spiel am vergangenen Wochenende sogar das Trikot.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber