VfB Stuttgart gewinnt Topspiel gegen Leverkusen und klettert auf Rang vier
Der VfB Stuttgart hat ein richtungsweisendes Duell im Kampf um die Champions-League-Plätze für sich entschieden. Trotz eines frühen Rückschlags setzte sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß gegen Bayer Leverkusen mit 3:1 (2:1) durch und zog in der Bundesliga-Tabelle wieder auf Platz vier vor.
Vor dem abschließenden Spieltag liegen Stuttgart und die TSG Hoffenheim nun punktgleich bei 61 Zählern. Leverkusen hat nach der Niederlage drei Punkte Rückstand und droht damit, die Qualifikation für die Königsklasse zu verpassen. Für Bayer wäre das sportlich und finanziell ein herber Dämpfer, weil in der Europa League deutlich geringere Prämien winken.
Früher Schock für Stuttgart
Die Gäste aus Leverkusen erwischten den perfekten Start. Nach einem schweren Fehlpass von Ramon Hendriks nutzte Aleix Garcia die Gelegenheit und traf bereits nach etwas mehr als einer halben Minute zum 1:0.
Stuttgart ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Schon in der 5. Minute antwortete Ermedin Demirovic mit dem Ausgleich, nachdem er einen starken Angriff mit einem flachen Abschluss ins linke Eck vollendet hatte.
Demirovic sorgt ständig für Gefahr
In einer intensiven und unterhaltsamen ersten Halbzeit war Demirovic der auffälligste Offensivspieler des VfB. Immer wieder brachte er die Leverkusener Defensive in Schwierigkeiten und war an nahezu jeder gefährlichen Aktion beteiligt. In der 24. Minute fehlte nicht viel zur Führung, doch Edmond Tapsoba verhinderte den Treffer mit einer spektakulären Rettungstat.

Elfmeter bringt den VfB nach vorn
Auch Tapsoba rückte darüber hinaus mehrfach in den Mittelpunkt. Zunächst traf er im eigenen Strafraum Angelo Stiller hart, spielte dabei aber auch den Ball. Der Stuttgarter Mittelfeldspieler musste behandelt werden, konnte jedoch weitermachen.
Kurz vor der Pause wurde es erneut brenzlig für Bayer. Nach einem Hinweis des Video-Assistenten entschied der Schiedsrichter in der Nachspielzeit auf Strafstoß, weil Tapsoba diesmal zu ungestüm eingriff. Maximilian Mittelstädt verwandelte sicher zum 2:1 für die Gastgeber.
Undav macht den Deckel drauf
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Stuttgart das aktivere Team. Zwar wurde ein weiterer Treffer zunächst aberkannt, nachdem eine Abseitsstellung von Deniz Undav festgestellt worden war. Der Nationalspieler suchte dennoch weiter konsequent den Abschluss.
In der 58. Minute wurde sein Einsatz belohnt: Artistisch erzielte Undav das 3:1 und beendete damit seine kleine Torflaute nach vier Ligaspielen ohne eigenen Treffer.
Wenig später musste der Angreifer zwar angeschlagen vom Feld, doch Stuttgart brachte den Vorsprung anschließend souverän über die Zeit. Für Leverkusen war die Niederlage im Rennen um die Champions League ein schwerer Rückschlag.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion