Fußball

Portugal-Comeback! Darum verlässt Palhinha Bayern

50-Millionen-Flop? João Palhinha verlässt die Bayern endgültig – und kehrt überraschend zurück in seine portugiesische Heimat.

26.08.2026, 14:06 Uhr

Palhinha verlässt den FC Bayern und wechselt zu Benfica

Der Abschied von João Palhinha aus München ist nun offiziell. Der portugiesische Nationalspieler zieht es zurück in sein Heimatland und schließt sich Benfica Lissabon an. Der Wechsel hatte sich zuletzt bereits angedeutet. Berichten zufolge erhält der FC Bayern für den Transfer rund 15 Millionen Euro, hinzu kommen mögliche Bonuszahlungen.

Unter Kompany ohne Zukunft

Eigentlich besaß der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler in München noch einen Vertrag bis 2028. In den sportlichen Überlegungen von Trainer Vincent Kompany spielte Palhinha jedoch keine Rolle mehr.

Sportvorstand Max Eberl erklärte in einer Mitteilung des Vereins, dass die Situation offen mit dem Spieler besprochen worden sei und beide Seiten sich gemeinsam auf diesen Schritt verständigt hätten. Eberl hatte erst tags zuvor ebenso wie Vorstandschef Jan-Christian Dreesen seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister bis 2029 verlängert.

2024 für viel Geld aus England gekommen

Palhinha begann seine Laufbahn einst bei Sporting Lissabon. Im Sommer 2024 war er für etwa 50 Millionen Euro vom FC Fulham zum FC Bayern gewechselt. Damals galt er als Wunschspieler des früheren Bayern-Coachs Thomas Tuchel. Als Palhinha schließlich in München ankam, war Tuchel jedoch bereits nicht mehr im Amt.

In seiner ersten Spielzeit für die Bayern kam der Mittelfeldmann auf 25 Pflichtspiele und gewann mit dem Verein die deutsche Meisterschaft. In der vergangenen Saison war er an Tottenham Hotspur in die Premier League ausgeliehen.

João Palhinha
In der vergangenen Saison spielte João Palhinha für Tottenham Hotspur. (Archivbild) Quelle: Frank Augstein/AP/dpa

Der FC Bayern eröffnet die neue Bundesliga-Spielzeit am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Zuletzt gewann die Mannschaft am Samstag bei Borussia Dortmund den Franz-Beckenbauer-Supercup mit 2:1. Palhinha gehörte dabei bereits nicht mehr zum Aufgebot.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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