Neuer-Einsatz gegen die USA weiter offen
Ob Manuel Neuer bei der WM-Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA sein Comeback im DFB-Team geben kann, bleibt weiter unklar. Der 40-Jährige befindet sich laut DFB nach wie vor im schrittweisen Belastungsaufbau.
Beim nicht öffentlichen Training in Chicago stand Neuer nach Angaben von Kai Havertz allerdings auf dem Platz. „Ich weiß jetzt nicht, ob er schon alles mitgemacht hat. Ich habe beim Torwarttraining nicht zugeguckt“, sagte der Offensivspieler. Damit bleibt offen, wie weit der Bayern-Kapitän nach seiner jüngsten Wadenproblematik tatsächlich ist.
Neuer hatte sich am letzten Bundesliga-Spieltag Mitte Mai erneut eine Verhärtung an seiner linken Problemwade zugezogen. Bundestrainer Julian Nagelsmann will bei seinem als Stammkeeper eingeplanten Routinier kein unnötiges Risiko eingehen. Beim 4:0 im vorletzten WM-Test gegen Finnland hatte Neuer deshalb pausiert.
Ein Einsatz im Duell mit den USA am Samstag (20.30 Uhr/RTL) wäre für Neuer dennoch von großer Bedeutung. Eine Woche vor dem ersten WM-Gruppenspiel könnte er noch einmal wichtige Wettkampfpraxis sammeln.
Havertz nun im Training und voller Vorfreude
Drei Tage vor dem abschließenden Härtetest ist nun auch Kai Havertz bei der Vorbereitung dabei. Der 26-Jährige nahm beim ersten DFB-Training auf dem Gelände des MLS-Clubs Chicago Fire direkt an der Einheit teil.
Nach seiner Ankunft in Chicago zeigte sich Havertz erleichtert, endlich zur Mannschaft gestoßen zu sein. „Ich freue mich hier zu sein jetzt. Die Vorfreude war das ganze Jahr schon da. Und persönlich war es für mich wichtig, so früh wie möglich zur Mannschaft zu stoßen“, sagte er.
Der Offensivspieler war nach der Niederlage des FC Arsenal im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain separat in die USA gereist und anschließend im Teamhotel Waldorf Astoria zur deutschen Auswahl gestoßen. In Chicago will Havertz die Enttäuschung über das verlorene Endspiel nun schnell abhaken und den Fokus auf das nächste große Ziel mit der Nationalmannschaft richten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber