Fußball

Oberdorf enthüllt: So steht’s um ihr Comeback

Nach ihrer zweiten schweren Verletzung spricht Lena Oberdorf offen wie nie – und ihr Bayern-Comeback ist plötzlich zum Greifen nah.

07.08.2026, 08:55 Uhr

Oberdorf rückt nach erneutem Kreuzbandriss näher ans Comeback heran

Lena Oberdorf ist nach ihrer zweiten Kreuzbandverletzung auf dem Weg zurück. Die 24 Jahre alte Nationalspielerin nimmt beim FC Bayern München inzwischen wieder vollständig am Mannschaftstraining teil. Im Gespräch mit dem "Münchner Merkur" sagte sie, das Training mache ihr großen Spaß. Bei Zweikämpfen gehe sie aber weiterhin vorsichtig vor: Eine Grätsche habe sie bislang noch nicht ausgepackt, weil alles noch mit Bedacht gesteuert werde.

Oberdorf hatte sich im Oktober 2025 zum zweiten Mal innerhalb von rund eineinhalb Jahren das Kreuzband im rechten Knie gerissen.

Die Double-Gewinnerinnen aus München bestreiten am Sonntag um 16.00 Uhr in Unterhaching in ihrem neuen Stadion für die Champions League die Generalprobe vor dem Supercup. Dort wartet fünf Tage später der VfL Wolfsburg. Wann Oberdorf wieder in einem Pflichtspiel zum Einsatz kommen kann, ist nach ihren Worten noch offen. Die Entscheidung solle gemeinsam mit den Ärzten getroffen werden.

Oberdorf setzt auf Geduld

Die Mittelfeldspielerin betonte, dass sie im Training jeden Tag genau das mache, was mit ihr abgesprochen sei. Das nehme ihr den Druck, weil die weiteren Schritte mit Fachleuten abgestimmt würden, die sich bestens auskennen.

Die lange Pause habe sie nach eigener Aussage verändert. Sie sei reifer geworden und treffe auf dem Platz bewusstere Entscheidungen. Dabei gehe es auch darum, genauer abzuwägen, welche Zweikämpfe wirklich nötig seien und in welchen Situationen sie ruhiger handeln könne.

Lena Oberdorf
Lena Oberdorf erlitt 2025 ihren zweiten Kreuzbandriss im rechten Knie. (Archivbild) Quelle: Sven Hoppe/dpa

Klare Ziele für die neue Saison

Für die kommende Spielzeit hat Oberdorf vor allem zwei Wünsche: verletzungsfrei bleiben und wieder Freude am Fußball haben. Sie wolle sich keinen unnötigen Druck machen, sondern das Spiel einfach wieder genießen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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