Kompany nach Klinikaufenthalt entlassen
Vincent Kompany, Trainer des FC Bayern München, ist nach knapp einer Woche wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte Sportvorstand Max Eberl vor dem DFB-Pokalspiel des deutschen Meisters gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg in der ARD.
Nach Angaben von Eberl wurde die Ursache für den Zusammenbruch des Belgiers gefunden. Demnach handelte es sich um eine Hirnhautreizung, die den Vorfall am vergangenen Freitag ausgelöst hatte. Kompany war auf dem Trainingsgelände kollabiert, nachdem er nach dem Abschlusstraining der Profis noch bei der Einheit der Bayern-Amateure zugeschaut hatte. Ein Notarzt musste alarmiert werden.
„Den Umständen entsprechend“ gehe es dem Bayern-Coach gut, sagte Eberl. Besonders positiv sei, dass Kompany das Krankenhaus nun verlassen konnte. Seine Rehabilitation soll er nun zu Hause fortsetzen. Diese bestehe vor allem aus viel Ruhe.
Bis auf Weiteres wird Kompany von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten. Danks hatte ihn vor der Entlassung noch in der Klinik besucht.
Eberl wies zudem Spekulationen zurück, wonach der Zusammenbruch mit dem Druck im Bundesliga-Alltag zusammenhängen könnte. Es handle sich um eine Krankheit, die grundsätzlich jeden treffen könne, betonte der Sportvorstand.
Für den FC Bayern sei die Situation dennoch belastend. Eberl sprach von einer schweren Zeit, hob aber zugleich den Zusammenhalt im Verein hervor. Derzeit fehlt den Münchnern auch Joshua Kimmich nach dem Tod seines Vaters.
Kompany hatte zuvor bereits mit einer Erkrankung zu kämpfen, die er selbst als einen „ziemlich saftigen Virus“ beschrieben hatte. Eberl zeigte sich aber zuversichtlich, dass der Cheftrainer bald wieder vollständig fit sein wird.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber