Fußball

„Muss immer stänkern“: Eberl schießt gegen Hamann

Hamann zweifelt an Kane – doch Max Eberl schießt scharf zurück. Der Bayern-Boss kontert die Kritik überraschend deutlich.

07.11.2026, 15:53 Uhr

Eberl kontert Hamanns Kritik an Kane-Verlängerung

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat mit deutlicher Verärgerung auf die Zweifel von TV-Experte Dietmar Hamann an einer Vertragsverlängerung mit Harry Kane reagiert. Vor dem Auswärtsspiel des FC Bayern beim FSV Mainz 05 sagte Eberl, die Freude über einen Spieler wie Kane sei bei den Bayern-Anhängern und auch bei vielen Fußballfans in Deutschland groß. Umso bedauerlicher sei es aus seiner Sicht, dass es hierzulande immer jemanden gebe, der die Stimmung trübe – und Hamann übernehme diese Rolle häufig.

Der frühere Nationalspieler Hamann hatte bei Sky die mögliche langfristige Bindung des englischen Nationalmannschaftskapitäns kritisch bewertet. Seine Begründung: Kane sei bereits 33 Jahre alt und wäre bei Vertragsende 36. Zudem verwies Hamann auf aus seiner Sicht schwächere Auftritte des Stürmers bei vergangenen Turnieren mit England, unter anderem bei der EM und zuletzt in entscheidenden WM-Spielen.

Eberl sieht positives Signal für die Liga

Eberl hält diese Einschätzung für zu negativ. Für ihn ist es vielmehr ein starkes Zeichen für die Bundesliga, wenn der amtierende Weltfußballer in Deutschland spielt – zumal Kane nach seiner Ansicht in hervorragender Verfassung und weiterhin auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn sei.

Dass eine Verlängerung mit dem Topstürmer finanziell anspruchsvoll ist, hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bereits angedeutet. Der Verein habe sich dafür wirtschaftlich weit strecken müssen. Für Dreesen ist jedoch klar, dass ein Spieler von Kanes Format auch entsprechend bezahlt werden müsse. Der kürzlich mit dem Ballon d’Or ausgezeichnete Angreifer soll beim deutschen Rekordmeister dem Vernehmen nach deutlich mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Dietmar Hamann
Für seine teils zugespitzten Aussagen bekannt: Sky-Experte Dietmar Hamann. (Archivbild) Quelle: Sven Hoppe/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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