Fußball

Klopps 33-Ansage: So reagiert Füllkrug auf die DFB-Chance

Füllkrug trifft weiter – reicht’s trotz 33 für das DFB-Comeback? Jetzt kontert der Torjäger auf Klopps klare Ansage.

25.10.2026, 01:03 Uhr

Die Diskussion um eine mögliche Rückkehr von Niclas Füllkrug in die deutsche Nationalmannschaft gewinnt weiter an Dynamik. Auslöser sind seine Saisontreffer sieben und acht beim 3:2-Sieg von Werder Bremen in Mainz. Der 33 Jahre alte Angreifer selbst bleibt bei dem Thema jedoch gelassen.

Im ZDF-"Sportstudio" verwies Füllkrug darauf, dass der Bundestrainer seine Haltung bereits deutlich gemacht habe. Jeder könne diese Aussagen für sich bewerten, sagte der Bremer Stürmer.

Nach seinen Worten steht das DFB-Team unter der Leitung von Jürgen Klopp für einen personellen Umbruch und wolle künftig vor allem jung und dynamisch auftreten. Sollte er erneut nicht berücksichtigt werden, könne er diese Entscheidung nachvollziehen. Falls es anders komme, werde man darauf reagieren.

Klare Aussagen vom Bundestrainer

Erst vor wenigen Tagen hatte Klopp die Debatte um Füllkrugs Chancen auf eine Nominierung kommentiert. Bei DAZN erklärte er, dass Füllkrug zwar in der Bundesliga regelmäßig treffe, zugleich aber bereits 33 Jahre alt sei.

Auf die Frage, ob der Stürmer damit womöglich nicht mehr in das aktuelle Profil der Mannschaft passe, verwies Klopp auf unterschiedliche Zeithorizonte: die unmittelbare Gegenwart, eine mittelfristige Perspektive und die langfristige Planung. Kurzfristig könne Füllkrug durchaus eine Rolle spielen, mittelfristig möglicherweise ebenfalls – bei der langfristigen Ausrichtung müsse man jedoch abwarten.

Füllkrug selbst bewertete diese Aussagen nach dem Spiel in Mainz nüchtern. Klopp habe lediglich Tatsachen genannt: sein Alter und seine Torquote. Eine besondere zusätzliche Motivation habe er daraus nicht gezogen. Er spiele nicht, um sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen, sondern in erster Linie für Werder Bremen.

Für Deutschland stand Füllkrug bislang in 24 Länderspielen auf dem Platz.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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