Fußball

FCA-Profi Brackelmann in Klinik: Was steckt dahinter?

Schock für Augsburg: Nächster Abwehr-Ausfall beim 1:1 gegen Union – und plötzlich schreibt Kapitän Gouweleeuw Geschichte.

24.10.2026, 19:12 Uhr

Sorge um Calvin Brackelmann beim FC Augsburg

Der FC Augsburg bangt um Calvin Brackelmann. Der 1,96 Meter große Verteidiger musste im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin, das 1:1 endete, nach einem harten Zusammenstoß mit Unions Abwehrspieler Felix Uduokhai schon in der Anfangsphase ausgewechselt werden. Wegen einer Kopfverletzung wurde er anschließend zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Trainer Manuel Baum konnte nach der Partie noch keine genaue Diagnose nennen. "Er hat Kopfschmerzen, mehr weiß ich im Moment nicht", sagte der FCA-Coach. Vieles deute jedoch auf eine Gehirnerschütterung hin. Baum erklärte, er wolle sich ohne medizinische Einschätzung nicht festlegen, betonte aber, dass Brackelmann nach dem Zusammenprall sichtbar benommen gewesen sei. Nun hoffe man, dass die Verletzung nicht schwerwiegend sei.

Gouweleeuw stellt FCA-Rekord auf

Durch Brackelmanns frühes Ausscheiden kam Kapitän Jeffrey Gouweleeuw eher als erwartet ins Spiel. Für den Niederländer war es der 275. Einsatz in der Bundesliga für den FC Augsburg. Damit ist der 35-Jährige nun alleiniger Rekordhalter des Vereins und überholte Daniel Baier, der 274 Bundesliga-Partien für den FCA absolviert hatte.

Gouweleeuw zeigte sich stolz auf diese Marke. "Das bedeutet mir sehr viel", sagte der Kapitän. Die Freude über den persönlichen Meilenstein wurde jedoch durch das Remis getrübt, mit dem er nicht zufrieden war.

Trainer Manuel Baum gratulierte seinem Abwehrchef dennoch in der Kabine. Es sei im Profifußball etwas Besonderes, wenn ein Spieler über so viele Jahre eng mit einem Verein verbunden sei und gemeinsam mit ihm Geschichte schreibe. Das bezeichnete Baum als "Mega-Leistung". Gouweleeuw war 2016 von AZ Alkmaar nach Augsburg gewechselt.

FC Augsburg - 1. FC Union Berlin
Der neue Augsburger Rekordspieler: Jeffrey Gouweleeuw. Quelle: Harry Langer/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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