Harry Kane und der FC Bayern München wollen zeitnah über eine Verlängerung ihres gemeinsamen Weges sprechen. Nach seiner Rückkehr ins Training erklärte der Angreifer, dass die Gespräche nach der Weltmeisterschaft und seinem Urlaub beginnen sollten. Nun sei dafür der passende Moment gekommen, sagte Kane: Viel Zeit bleibe nicht mehr, da sein Vertrag nur noch bis zum Ende der Saison läuft.
Vertragsfrage: Kein Druck auf beiden Seiten
Der englische Stürmer war im Sommer 2023 für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach München gewechselt. Trotz der offenen Zukunft wirkt die Lage entspannt. Kane betonte, weder er noch der Verein stünden unter besonderem Druck.
Gemeinsam mit Michael Olise und Dayot Upamecano stand der Kapitän der englischen Nationalmannschaft erstmals wieder mit der Mannschaft auf dem Platz. Nach der Pause gehe es nun vor allem darum, schnell wieder den gewohnten Rhythmus zu finden. Für das Supercup-Spiel am Samstag gegen Borussia Dortmund sieht sich Kane als einsatzbereit.
Beim Ballon d’Or hält sich Kane bedeckt
Mit Blick auf die Wahl zum Weltfußballer zeigte sich der 33-Jährige zurückhaltend. Zwar sei er stolz auf seine vergangene Saison und der Ballon d’Or sei aus persönlicher Sicht die höchste Auszeichnung, die ein Spieler erreichen könne. Entscheiden würden am Ende aber andere, sagte Kane. Er selbst habe mit seinen Leistungen alles dafür getan.
Auszeichnung wäre ein Highlight
Sollte es mit dem Ballon d’Or klappen, wäre das für ihn etwas Besonderes. Gleichzeitig machte Kane deutlich, dass sein Fokus nun auf der neuen Saison liege. Gemeinsam mit Bayern und auch mit der Nationalmannschaft habe er viel erreicht, nun gehe es darum, die kommenden Aufgaben mit großen Zielen und Ambitionen anzugehen.

Vieles spricht derzeit dafür, dass Kane auch über diese Spielzeit hinaus in München bleibt. Seine Zahlen untermauern seinen enormen Wert: Nach 36 Toren in der Saison 2023/24 und 26 Treffern im Folgejahr sicherte er sich zuletzt erneut mit 36 Toren die Torjägerkanone der Bundesliga. Insgesamt erzielte der Engländer in der vergangenen Saison beeindruckende 61 Treffer in 51 Pflichtspielen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber