Fußball

Jetzt ist es offiziell: Mourinho übernimmt Real Madrid

15-Millionen-Comeback bei Real: Mourinho kehrt zurück – und ausgerechnet sein Ex-Club plaudert den Mega-Deal aus.

09.06.2026, 23:44 Uhr

Mourinho kehrt zu Real Madrid zurück

José Mourinho übernimmt erneut das Traineramt bei Real Madrid. Benfica Lissabon erklärte auf X, dass der spanische Rekordmeister den Portugiesen für eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro verpflichten wolle. Mourinho habe dem Wechsel zugestimmt, Benfica verabschiedete sich zugleich mit Dankesworten von seinem bisherigen Coach.

Über die bevorstehende Rückkehr des Startrainers war bereits Ende Mai spekuliert worden. Mourinho hatte Benfica in der vergangenen Saison betreut und stand schon von 2010 bis 2013 an der Seitenlinie der Madrilenen. In dieser Zeit holte er 2011 den spanischen Pokal und 2012 den Meistertitel. Insgesamt blieb seine erste Amtszeit bei Real jedoch hinter den hohen Erwartungen zurück und endete in einem von internen Spannungen begleiteten Umfeld.

Die offizielle Bekanntgabe erfolgte kurz nach der Wiederwahl von Real-Präsident Florentino Pérez am vergangenen Sonntag. Der 79-jährige Unternehmer, der seit Jahren als Bewunderer Mourinhos gilt, musste sich dabei erstmals seit längerer Zeit wieder einem Herausforderer stellen und gewann mit rund 65 Prozent der Stimmen.

Weder Alonso noch Arbeloa brachten die Wende

Mourinho tritt in Madrid die Nachfolge von Álvaro Arbeloa an. Dieser konnte den Club nicht zurück an die Spitze führen und blieb ohne Titel. In der Champions League war Real im Viertelfinale am FC Bayern München gescheitert, in der Liga musste man erneut dem FC Barcelona den Vortritt lassen. Arbeloa hatte seinen Abschied bereits im Mai angekündigt, nun bestätigte ihn auch der Verein offiziell.

Zu Beginn der Saison hatte Real noch auf Xabi Alonso gesetzt. Der frühere Meistertrainer von Bayer Leverkusen musste den Posten jedoch schon nach einem halben Jahr wieder räumen. Medien berichteten damals immer wieder von Problemen mit führenden Spielern, darunter Vinícius Junior.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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