Nach dem starken Schlussspurt in der vergangenen Spielzeit will Michael Gregoritsch mit dem FC Augsburg auch in der neuen Bundesliga-Saison sofort Fahrt aufnehmen. Der österreichische Nationalstürmer zeigte sich überzeugt, dass die Mannschaft voller Tatendrang ist. Wer eine so erfolgreiche Rückrunde gespielt habe, wolle dieses Niveau nun möglichst über die gesamte Saison halten.
Der FCA gehörte in der zweiten Hälfte der Saison 2025/26 zu den stärksten Teams der Liga und belegte in dieser Wertung Rang sechs. Am Ende fehlte den Augsburgern als Tabellenneunter nur wenig zu einem internationalen Startplatz. Aktuell holt sich die Mannschaft von Trainer Manuel Baum im Trainingslager in Achenkirch den letzten Feinschliff. In weniger als drei Wochen wartet zunächst die erste Runde im DFB-Pokal bei Energie Cottbus am 22. August, ehe am 30. August Schalke 04 zum Bundesliga-Auftakt in Augsburg gastiert.
Gregoritsch sieht sich als Führungsspieler
Der 32-Jährige nimmt im Team bewusst eine wichtige Rolle ein. Wenn ihm etwas auffalle, spreche er es offen an, betonte Gregoritsch. Nach seiner starken Rückrunde falle es ihm leichter, gerade bei den jüngeren Spielern Gehör zu finden. Auch innerhalb der Mannschaft sei seine Stellung dadurch gewachsen.
Erst am Wochenende war der Angreifer nach seinem Sonderurlaub im Anschluss an die WM wieder zur Mannschaft gestoßen. Gregoritsch war im Januar nach Stationen in Freiburg und bei Bröndby Kopenhagen zunächst auf Leihbasis nach Augsburg zurückgekehrt, ehe ihn der FCA anschließend dauerhaft verpflichtete.
Nur noch zwei Tore bis zur Bestmarke
Für die kommende Saison hat Gregoritsch auch eine persönliche Marke im Blick. Auf die Frage nach einer Torvorgabe antwortete er mit einem Schmunzeln: Zwei Treffer würden ihm schon reichen, denn damit wäre er alleiniger Bundesliga-Rekordtorschütze des FCA. Derzeit steht der Österreicher bei 35 Toren und liegt damit nur zwei Treffer hinter Alfred Finnbogason, der mit 37 Toren die bisherige Bestmarke hält. Für den Fall des Rekords kündigte Gregoritsch bereits eine kleine Feier mit der Mannschaft an.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber