Fußball

Titel-Coach bleibt: Was de la Fuente jetzt plant

Nach EM und WM: Spaniens Erfolgscoach Luis de la Fuente bekommt einen Mega-Vertrag – und der gilt überraschend lange

21.09.2026, 14:05 Uhr

Luis de la Fuente wird die spanische Nationalmannschaft auch in den kommenden Jahren betreuen. Wie der spanische Fußball-Verband mitteilte, wurde der Vertrag des Erfolgstrainers bis 2032 verlängert. Berichten spanischer Medien zufolge lief seine bisherige Vereinbarung noch bis 2028.

De la Fuente machte nach der Verlängerung deutlich, dass er mit dem Erreichten noch nicht zufrieden ist. Laut spanischen Medien sagte er auf einer Pressekonferenz: „Wir geben uns nicht mit dem zufrieden, was wir gewonnen haben. Das Beste kommt erst noch, glaubt mir.“

Mit dem neuen Vertrag kann der 64-Jährige Spanien auch bei zwei weiteren Europameisterschaften 2028 und 2032 sowie bei der Weltmeisterschaft 2030 betreuen, die teilweise im eigenen Land ausgetragen wird. Zudem betonte de la Fuente den besonderen Zusammenhalt innerhalb der Auswahl. Der bei der EM geprägte Begriff „Familie“ sei der Mannschaft inzwischen besonders wichtig geworden.

Vor dem Start in die Nations League erklärte der Verband: „Die Geschichte geht weiter.“ Bereits am Samstag trifft Spanien im Londoner Wembley-Stadion auf England, das von Thomas Tuchel trainiert wird und zuletzt das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreicht hatte.

Schon lange im Verband tätig

De la Fuente ist seit Anfang 2023 Chefcoach der A-Nationalmannschaft. Zuvor arbeitete er bereits seit Mitte 2013 im Nachwuchsbereich des spanischen Verbandes.

Mit Spanien feierte er große Erfolge: Bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland führte er das Team zum Titel. Im Juli dieses Jahres gewann die Auswahl außerdem die Weltmeisterschaft durch einen Finalerfolg gegen den damaligen Titelverteidiger Argentinien. Es war zugleich das 38. Spiel nacheinander ohne Niederlage – ein neuer Rekord.

Nach Angaben des Verbandes kommt de la Fuente in seinen ersten 50 Partien als Nationaltrainer auf eine Siegquote von 76 Prozent.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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