Fußball

Drama in Freiburg: Wolfsburg rettet Relegationsrang

Plötzlich lebt Wolfsburg wieder: Der VfL zieht an St. Pauli vorbei – und für Freiburg wartet jetzt das nächste Endspiel.

03.05.2026, 21:26 Uhr

Wolfsburg holt in Freiburg wichtigen Punkt im Abstiegskampf

Der VfL Wolfsburg hat mit einem 1:1 (0:0) beim SC Freiburg seine Chancen auf den Klassenverbleib in der Bundesliga verbessert. Weil auch der FC St. Pauli am 32. Spieltag verlor, zogen die Niedersachsen am Konkurrenten vorbei und stehen nun auf dem Relegationsplatz.

In einer über weite Strecken mühsamen Begegnung ohne viele Höhepunkte fielen beide Tore erst nach der Pause. Zunächst brachte Konstantinos Koulierakis die Wolfsburger in der 55. Minute in Führung, bevor Philipp Lienhart in der 75. Minute für Freiburg ausglich.

Wolfsburg liegt damit allerdings nur wegen der besseren Tordifferenz vor St. Pauli. Vor dem schwierigen Heimspiel gegen Meister Bayern München bleibt die Lage also hochspannend. Vieles deutet darauf hin, dass erst das direkte Duell der beiden Abstiegskandidaten am letzten Spieltag über den Relegationsrang entscheiden wird.

Freiburg verbessert sich auf Rang sieben

Für den SC Freiburg reichte das Unentschieden, um in der Tabelle wieder auf Platz sieben zu klettern. Dieser Rang würde die Teilnahme am internationalen Geschäft in der kommenden Saison bedeuten. Mit Blick auf das anstehende Europapokalspiel dürfte die Leistung allerdings zu wenig gewesen sein. Am Donnerstag will Freiburg die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel in Braga drehen und ins Finale einziehen.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking hatte die 1:2-Niederlage von St. Pauli gegen Mainz natürlich registriert. Vor dem Anpfiff betonte er, seine Mannschaft müsse in Freiburg eine starke Leistung zeigen, um Zählbares mitzunehmen.

Eriksen scheitert früh am Pfosten

Die Gäste versuchten von Beginn an, Freiburg mit aggressivem Pressing unter Druck zu setzen. Fast hätte sich das früh ausgezahlt: Nach einem Ballgewinn traf Kapitän Christian Eriksen jedoch nur den linken Pfosten. Es blieb lange Zeit die beste Möglichkeit des Spiels.

Danach entwickelte sich eine intensive, aber spielerisch eher schwache Partie. Beide Teams leisteten sich viele Ungenauigkeiten, klare Torchancen waren selten. Freiburg hatte im ersten Durchgang zwar deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakte Wolfsburger Defensive aber kaum Lösungen.

Nach dem Seitenwechsel trat Wolfsburg zielstrebiger auf und wurde dafür belohnt. Nach einer Ecke von Eriksen köpfte Koulierakis am zweiten Pfosten zur Führung ein. Wolfsburg blieb engagiert, verpasste aber den zweiten Treffer. Stattdessen kam Freiburg noch zurück: Nach einem Einwurf brachte Johan Manzambi den Ball in den Strafraum, wo der eingewechselte Lienhart per Kopf zum 1:1 traf.

In der Schlussphase drängten die Gastgeber noch auf den Sieg, konnten den entscheidenden Treffer aber nicht mehr erzielen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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