Auch das zweite Frankenderby dieser Saison hat keinen Gewinner hervorgebracht. Nach dem 2:2 im Hinspiel trennten sich die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Nürnberg diesmal mit 1:1 (1:1). Während der Punkt für den FCN noch als kleiner Erfolg gelten kann, hilft er Fürth im Abstiegskampf der 2. Bundesliga kaum weiter: Das Kleeblatt bleibt auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Vor 16.126 Zuschauern im ausverkauften Sportpark Ronhof erwischten die Gastgeber den besseren Start. Fürth trat in der ersten Halbzeit entschlossener auf und ging in der 13. Minute verdient in Führung. Nach einem Ballverlust von Nürnbergs Rafael Lubach setzte Noel Futkeu energisch nach und traf zum 1:0.
Schon zuvor hatte Felix Higl die erste große Möglichkeit für die Hausherren vergeben. Fürth blieb auch danach die aktivere Mannschaft und hätte beinahe nachgelegt. In der 28. Minute war Futkeu erneut zur Stelle, doch Nürnbergs Torhüter Jan Reichert reagierte stark und rettete mit dem Fuß.
Die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose tat sich lange schwer, kam kurz vor der Pause aber überraschend zum Ausgleich. Nachdem Fürths Schlussmann Silas Prüfrock einen Abschluss von Luka Lotschoschwili zunächst stark abgewehrt hatte, stocherte Nürnbergs Kapitän Fabio Gruber den Ball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 1:1 über die Linie.
Dieser Treffer veränderte die Partie spürbar. Nach dem Seitenwechsel wirkte Nürnberg mutiger und war nun näher am Sieg. Finn Becker vergab gleich zweimal gute Chancen (55./85.), auch Julian Justvan ließ in der 57. Minute die Möglichkeit zur Führung liegen.
Auf der anderen Seite hätte Fürth ebenfalls noch den entscheidenden Treffer erzielen können, doch Dennis Srbeny scheiterte in der 77. Minute an Reichert.
So blieb es in der 276. Auflage des Traditionsduells beim Remis. Nürnberg durfte sich am Ende über einen Punktgewinn freuen, während Fürth weiter um den Klassenverbleib bangen muss.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion