Sport

Dahlmeier posthum geehrt: Hall of Fame mit Gänsehaut

Nach Laura Dahlmeiers tragischem Bergtod 2025 soll dem Biathlon-Star nun posthum eine ganz besondere Ehre zuteilwerden.

09.09.2026, 11:06 Uhr

Hammerschmidt kündigt Dahlmeiers Aufnahme in die Hall of Fame mit bewegenden Worten an

Mit sehr persönlichen Worten hat Maren Hammerschmidt die Aufnahme der früheren Biathletin Laura Dahlmeier in die deutsche Hall of Fame des Sports bekanntgegeben. Ihre einstige Zimmerpartnerin erinnerte dabei vor allem an Dahlmeiers Persönlichkeit. Für sie sei Laura stets bodenständig und greifbar geblieben. Wenn sie an Dahlmeier denke, denke sie an einen Menschen, der sich selbst immer treu geblieben sei, sagte Hammerschmidt.

Laura Dahlmeier war am 28. Juli 2025 bei einem Bergunglück am Laila Peak in Pakistan ums Leben gekommen. Die siebenfache Weltmeisterin hatte den Aufstieg zum Gipfel gemeinsam mit ihrer Seilpartnerin wegen schwieriger Wetterverhältnisse abgebrochen. Beim Abstieg wurde die zweimalige Olympiasiegerin jedoch in einer Höhe von 5.700 Metern von einem Steinschlag am Kopf getroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen starb sie sofort. Dahlmeier wurde 31 Jahre alt.

Hammerschmidt würdigt Dahlmeiers Einfluss

Hammerschmidt erklärte, sie habe Dahlmeier über viele Jahre als Freundin an ihrer Seite gehabt, und gerade diese gemeinsamen Erinnerungen blieben ihr besonders nah. Sie beschrieb Dahlmeier als äußerst fokussiert und zielstrebig.

Neben Dahlmeier sollen auch Turner Fabian Hambüchen, Schwimmerin Britta Steffen und der ehemalige Skirennfahrer Felix Neureuther in die Ruhmeshalle des deutschen Sports aufgenommen werden.

Die feierliche Aufnahme ist für den 26. November in Frankfurt am Main vorgesehen. Hammerschmidt betonte zudem, Dahlmeier habe stets den Mut gehabt, eigene Entscheidungen zu treffen — selbst dann, wenn nicht alle diese nachvollziehen konnten. Gerade das mache sie zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit. Entscheidend seien nicht nur ihre sportlichen Erfolge gewesen, sondern auch die Art, wie sie den Sport und die Menschen in ihrem Umfeld geprägt habe.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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