WDR erweitert Maus-Statue in Köln um Elefant und Ente
Die bekannte Maus aus der „Sendung mit der Maus“ steht in Köln ab sofort nicht mehr allein: Der WDR hat die Figur um ihre langjährigen Begleiter Elefant und Ente ergänzt. Die neuen Figuren wurden bei einer feierlichen Veranstaltung vorgestellt, zu der viele Kinder kamen. Auch das WDR-Funkhausorchester sorgte für musikalische Begleitung.
Damit hat die orangefarbene Maus-Statue rund 15 Monate nach dem Brandanschlag nun dauerhaft Gesellschaft an ihrer Seite.
Schon in den vergangenen Tagen war darüber spekuliert worden, dass sich an der Figur etwas verändern könnte. Der WDR hatte am 8. Oktober erklärt, die seit 2021 nahe dem Sender stehende Maus müsse wegen „kleinerer Bauarbeiten“ vorübergehend ihren Platz verlassen. Gleichzeitig kündigte der Sender eine „schöne Überraschung“ an.
Diese Überraschung ist nun enthüllt: Elefant und Ente stehen künftig als Doppelstatue neben der Maus. Beide gehören seit vielen Jahren fest zur beliebten Kindersendung, die seit 1971 ausgestrahlt wird. Der Elefant ist seit 1975 dabei, die Ente seit 1987.
Noch beliebter als Fotomotiv
Moderator Christoph Biemann, der seit Jahrzehnten mit der Sendung verbunden ist, sagte, dass Menschen teils von weit her nach Köln kämen, um sich mit der Maus fotografieren zu lassen. Mit den beiden neuen Figuren werde das Motiv nun noch schöner. Sein augenzwinkernder Tipp: Für das Erinnerungsfoto lieber das Querformat wählen.
Für großes Aufsehen hatte im vergangenen Jahr ein Brandanschlag auf die Statue gesorgt. Ein Unbekannter setzte die etwa 1,70 Meter hohe Maus aus Fiberglas in Brand. Viele Fans reagierten darauf mit einer besonderen Solidaritätsaktion und klebten Pflaster auf die beschädigten, verkohlten Stellen. Danach wurde die Figur in einer Spezialwerkstatt instand gesetzt.

Biemann zeigte sich erfreut über die Erweiterung der Statue. Nun habe die Maus endlich Gesellschaft bekommen. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass künftig niemand mehr auf die Idee komme, der Maus, dem Elefanten oder der Ente Schaden zuzufügen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber