Bayern-Frauen vor Schlüsselspiel gegen Barcelona
Die Fußballerinnen des FC Bayern gehen mit viel Zuversicht in ihr bislang bedeutendstes Spiel der laufenden Saison. Vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League am Samstag um 18.15 Uhr gegen den FC Barcelona soll die deutliche 1:7-Niederlage aus dem früheren Duell mit den Katalaninnen keine große Bedeutung mehr haben. Trainer José Barcala betonte, dass seine Mannschaft aus dieser Erfahrung gelernt habe und ohnehin kein Spiel dem anderen gleiche.
Dem Bayern-Coach ist die Tragweite der Partie klar. Gegen Barcelona brauche es eine außergewöhnliche Vorstellung, sagte er. Für die Münchnerinnen ist es der erste Einzug ins Halbfinale der Königsklasse seit der Saison 2020/21.
Vier Ausfälle im Kader
Im Mittelfeld muss Barcala weiterhin auf die langzeitverletzten Sara Zadrazil und Lena Oberdorf verzichten. Auch Alara Sehitler fehlt, dazu ist Stürmerin Jovana Damnjanovic nicht einsatzfähig. Ansonsten kann Bayern nahezu aus dem Vollen schöpfen. Besonders wichtig ist dabei die Rückkehr von Giulia Gwinn und Klara Bühl, die dem Team zuletzt zusätzlichen Schwung gegeben haben.
Bühl erklärte, dass sie ihr Bundesliga-Comeback gegen Union Berlin sehr genossen habe. Beim jüngsten 3:2-Erfolg bereitete sie den entscheidenden Treffer für Gwinn vor, mit dem Bayern die vierte deutsche Meisterschaft in Serie perfekt machte. Ob beide auch gegen Barcelona von Beginn an spielen, ließ Barcala noch offen.
Große Kulisse in der Allianz Arena
Vor dem Heimspiel appellierte der Trainer an den Zusammenhalt seiner Mannschaft. Sein Team müsse gemeinsam laufen, gemeinsam leiden und als Einheit auftreten. Zugleich hob er die Qualität des Gegners hervor: Barcelona sei hervorragend eingespielt und extrem stark im Gegenpressing. Wenn es jedoch gelinge, diese Druckphase zu überspielen, könne das Spiel kippen.
Für die Partie weichen die Bayern-Frauen vom Campus in die Allianz Arena aus. Bereits am Vortag waren rund 26.000 Eintrittskarten verkauft. Das Rückspiel steigt eine Woche später am Sonntag um 16.30 Uhr in Barcelona.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion