Bayern

Was nun? Nachlöscharbeiten am Saurüsselkopf

Regen stoppt die Glut am Saurüsselkopf – doch der Einsatz ist noch nicht vorbei. Warum das Gebiet weiter überwacht wird.

14.05.2026, 14:41 Uhr

Nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf sind die Nachlöscharbeiten am Mittwochabend vollständig abgeschlossen worden. Wie die Gemeinde Ruhpolding mitteilte, muss das betroffene Gebiet jedoch weiterhin beobachtet und kontrolliert werden. Das bestehende Betretungsverbot bleibt daher bestehen.

Um mögliche versteckte oder erneut aufglimmende Glutnester frühzeitig zu entdecken, sind in regelmäßigen Abständen Erkundungsflüge mit Polizeihubschraubern sowie Überprüfungen mit Wärmebildkameras geplant.

Die aktuelle Wetterlage mit anhaltendem Regen entspannt die Situation zusätzlich. Der Niederschlag kühlt das Brandgebiet weiter ab und verringert damit die Gefahr, dass das Feuer erneut aufflammt. Die Natur unterstütze nun die Arbeit der Einsatzkräfte, während der Berg weiterhin überwacht werde.

Brandgebiet bleibt gefährlich

Nach Einschätzung der Behörden ist der Bereich rund um den Brandherd am Saurüsselkopf nach wie vor riskant. Es bestehe weiterhin die Gefahr, dass Äste herabfallen oder Bäume umstürzen. Die Einhaltung des Betretungsverbots wird laut Gemeinde durch Polizeistreifen überwacht.

Das Feuer in dem schwer zugänglichen Gelände an dem 1.270 Meter hohen Berg bei Ruhpolding im Landkreis Traunstein war Anfang Mai entdeckt worden. Kurz darauf wurde der Katastrophenfall ausgerufen, der bis Dienstag galt. Nach Angaben von Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) zählt der Brand zu den größten Waldbränden in Bayern seit Jahrzehnten.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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