Der Waldbrand westlich von Schneizlreuth im Berchtesgadener Land hält die Einsatzkräfte weiter in Atem. Nach Angaben eines Polizeisprechers gibt es noch immer Glutnester, die Löscharbeiten am Boden dauern an. Ob im Laufe des Tages erneut ein Löschhubschrauber eingesetzt wird, werde derzeit geprüft. Immerhin habe sich die Situation in der Nacht nicht weiter verschärft.
Das Feuer am Kranzbergkogel, das am Dienstag ausgebrochen war, war auch am Mittwoch noch nicht vollständig unter Kontrolle. Feuerwehr und weitere Kräfte setzten die Bekämpfung des Brandes sowohl aus der Luft als auch vom Boden aus mit Hochdruck fort. Insgesamt waren drei Hubschrauber im Einsatz, darunter zwei Löschhubschrauber sowie ein weiterer mit Wärmebildkamera. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sind rund 0,5 Hektar Schutzwald der Bayerischen Staatsforsten betroffen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber