Leiche aus dem Starnberger See geborgen
Rund vier Monate nach dem Verschwinden eines 23-Jährigen ist im Starnberger See eine Leiche entdeckt worden. Wie die Polizei erklärte, barg ein Taucher eines Münchner Spezialunternehmens am Mittwochnachmittag den Körper aus der Starnberger Bucht. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um den vermissten Studenten handelt.
Der junge Mann war Mitte Juni gemeinsam mit zwei Freunden mit einem Boot auf dem See unterwegs. Die drei sprangen nacheinander ins Wasser. Nach ungefähr 30 Minuten gelang es dem 23-Jährigen, der nicht schwimmen konnte, offenbar nicht mehr, zurück an Bord zu kommen.
Seine Begleiter versuchten noch, ihn zu retten. Dabei soll sich der Mann in seiner Not so stark an die beiden geklammert haben, dass auch sie in Schwierigkeiten gerieten und ihn nicht mehr ins Boot ziehen konnten.
Nach dem Notruf hatten die Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei in Starnberg mit einem größeren Aufgebot nach dem Vermissten gesucht. Zum Einsatz kamen unter anderem Drohnen, Suchhunde und ein Sonarboot.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber