Luise-Kiesselbach-Tunnel in München im Juli teilweise gesperrt
Wegen umfangreicher Reparaturarbeiten nach einem Lkw-Brand wird der Luise-Kiesselbach-Tunnel in München im Juli für einen Monat teilweise gesperrt. Nach Angaben des Baureferats ist die Tunnelröhre in nördlicher Fahrtrichtung vom 1. Juli bis 2. August nicht nutzbar.
Betroffen ist ungefähr der Abschnitt zwischen den Autobahnen A95 und A96. Damit dürfte vor allem der Verkehr beeinflusst werden, der von der A95 aus Richtung Garmisch-Partenkirchen oder Starnberg nach München führt. Gerade an Wochenenden mit hohem Ausflugsverkehr kommt es dort am Autobahnende häufig zu Staus.
Schäden nach Brand eines Lastwagens
Auslöser der Arbeiten ist ein Lkw-Brand vom 17. April 2024. Damals wurden die Tunneldecke sowie Teile der technischen Ausstattung erheblich beschädigt. Nach provisorischen Instandsetzungen hatte die Stadt den Tunnel schon nach etwa 20 Stunden wieder geöffnet, zunächst mit einer reduzierten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Jetzt sollen die vom Feuer betroffenen Bereiche der Decke endgültig saniert und mehrere Sicherheitseinrichtungen erneuert werden. Dazu gehören unter anderem die Lüftung, die Brandmeldeanlage, die Funktechnik, die Beleuchtung sowie die Löschwasserleitung.
Stadt warnt vor Behinderungen
Für die Dauer der Sperrung werden Umleitungen eingerichtet, insbesondere über die Garmischer Straße. Außerdem sollen Ampelschaltungen verändert und Ausweichrouten im Stadtgebiet verbessert werden.
Trotzdem rechnet die Stadt mit deutlichen Verkehrsproblemen und rät Autofahrerinnen und Autofahrern, den Münchner Südwesten möglichst weiträumig zu meiden oder auf Bus und Bahn umzusteigen. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge dürfen den Tunnel in Fahrtrichtung Nord während der Bauarbeiten weiterhin benutzen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion