Gute Aussichten für Bayerns Kirschernte
Die Obstbaubetriebe in Bayern können in diesem Jahr mit einer erfolgreichen Kirschsaison rechnen. Nach ersten Angaben des Landesamts für Statistik wird die Erntemenge voraussichtlich bei etwa 2.830 Tonnen liegen. Das wären rund 410 Tonnen mehr als im vergangenen Jahr.
Als Gründe gelten vor allem das milde Frühjahr und das Ausbleiben nennenswerter Spätfröste während der Blüte. Beides sorgt für Zuversicht bei den Erzeugern.
Besonders positiv ist die Entwicklung bei den Süßkirschen. Hier rechnen die Fachleute mit rund 2.650 Tonnen. Das entspricht einem Plus von fast einem Drittel gegenüber dem Vorjahr und wäre zugleich der höchste Stand seit 2022.
Weniger erfreulich ist die Lage dagegen bei den Sauerkirschen. Für diese Sorte wird ein deutlicher Rückgang erwartet: Die Ernte dürfte um mehr als die Hälfte auf nur noch 180 Tonnen sinken. Da Sauerkirschen jedoch später reifen als Süßkirschen, sind bis zur endgültigen Bilanz noch Veränderungen möglich.
Das abschließende Ernteergebnis soll im September vorliegen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber