Bayern

Katholikentag: Polizei warnt: 7. Gebot nicht brechen

Zum Katholikentag strömen Tausende per Zug nach Würzburg – wovor die Bundespolizei Gäste jetzt dringend warnt.

11.05.2026, 09:58 Uhr

Bundespolizei warnt zum Katholikentag in Würzburg vor Taschendieben

Zum Katholikentag in Würzburg sieht sich die Bundespolizei gut vorbereitet, macht Besucherinnen und Besucher jedoch auf ein erhöhtes Risiko durch Taschendiebstähle aufmerksam. Nach Angaben eines Sprechers sind Großveranstaltungen für professionelle Diebe besonders attraktiv.

Da viele Gäste voraussichtlich mit der Bahn anreisen, rechnen die Einsatzkräfte vor allem an Bahnhöfen und in Zügen mit entsprechenden Delikten. Gerade dichtes Gedränge und unaufmerksame Reisende würden von Tätern gezielt ausgenutzt.

Aus Erfahrung nehme die Zahl solcher Diebstähle bei Veranstaltungen dieser Größe zu. Der Leiter der Würzburger Bundespolizei-Inspektion, Sven Schultheiß, riet deshalb dazu, Wertsachen sicher am Körper zu tragen und aufmerksam zu bleiben. Wer verdächtige Beobachtungen mache, solle sich umgehend an die Einsatzkräfte wenden.

Die Bundespolizei kündigte an, während des gesamten Veranstaltungszeitraums deutlich mehr Personal einzusetzen. Sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte seien verstärkt vor Ort, um bei Zwischenfällen schnell reagieren zu können.

Der Katholikentag beginnt am Mittwoch, dem 13. Mai, und dauert bis Sonntag. Zu dem Treffen werden mehrere tausend Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet in der unterfränkischen Stadt am Main erwartet. Viele von ihnen dürften für die Anreise die Bahn nutzen.

Mit Blick auf mögliche Diebstähle erinnert die Situation ausgerechnet an ein bekanntes Gebot aus dem Alten Testament: "Du sollst nicht stehlen."

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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