Nach der Festnahme eines Mannes wegen einer möglichen Amoktat an einer Schule in Bayern gehen die Ermittler laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) derzeit davon aus, dass der Verdächtige sowohl ein Messer als auch eine Schusswaffe bei sich hatte. Herrmann sagte am Rande einer Veranstaltung der CSU-Landtagsfraktion am Chiemsee, man gehe nach ersten Erkenntnissen von einem Täter aus, der mit beiden Waffen unterwegs gewesen sei. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde zunächst jedoch keine Schusswaffe sichergestellt, allerdings sei Munition gefunden worden.
Einen zweiten Täter gibt es nach aktuellem Stand nicht, erklärte Herrmann weiter. Zwar habe es zwischenzeitlich entsprechende Gerüchte gegeben, dafür lägen jedoch keine verlässlichen Hinweise vor. Die Polizei setzte am Nachmittag die Durchsuchung des Geländes fort.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber