Zum Beginn der Herbstferien rechnet der ADAC Südbayern mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in Richtung Süden. Zwar werde die Lage nicht so angespannt sein wie in den Sommerferien, erklärte Verkehrsexperte Alexander Kreipel. Dennoch sollten sich Autofahrerinnen und Autofahrer vor allem auf den wichtigen Südverbindungen auf längere Fahrzeiten einstellen.
Besonders am Freitagnachmittag und am Samstag dürfte es auf den Strecken in die Alpen, nach Österreich und nach Norditalien voller werden. Viele Urlauberinnen und Urlauber nutzen die freien Tage für Kurzreisen und Ausflüge über das Wochenende.
Diese Strecken sind besonders betroffen
Nach Einschätzung des ADAC besteht auf fünf Routen ein besonders hohes Staurisiko:
- A7 zwischen Ulm und Füssen
- A8 zwischen München und Salzburg
- A93 vom Inntaldreieck bis Kufstein
- A95 und B2 in Richtung Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald
- A99 im Großraum München
Auch auf der Brennerverbindung ins Ausland müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. Auf dem Weg nach Italien sorgen Baustellen sowie die Luegbrücke, auf der voraussichtlich nur eine Fahrspur zur Verfügung steht, für zusätzliche Behinderungen.
Was Reisende beachten sollten
Der ADAC rät dazu, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und bei Bedarf großräumig auszuweichen. Wer flexibel ist, sollte vor allem den Freitagnachmittag und den Samstag meiden. Größere Verkehrsprobleme erwartet der Club insgesamt aber nicht.
Für Fahrten in die Berge empfiehlt der ADAC außerdem, die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen und unbedingt mit Winterreifen unterwegs zu sein. Auf der Rückreise nach Deutschland können insbesondere Grenzkontrollen für zusätzliche Wartezeiten sorgen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber