Lokales

Rhein-Horror: Verdächtiger gefasst

Leichenteile im Rhein, Spur ins Asylheim: Jetzt gerät ausgerechnet der Zimmergenosse des Opfers ins Visier der Ermittler.

30.10.2026, 10:21 Uhr

Nach dem Fund zerstückelter menschlicher Überreste in der Schweiz ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen 43-jährigen Mann aus Bangladesch. Er soll sich die Unterkunft mit dem späteren Opfer in einem Asylheim geteilt haben.

Die sterblichen Überreste waren laut den Behörden am vergangenen Sonntag im Rhein sowie in Ufernähe entdeckt worden, teilweise in Müllsäcken. Bei dem Toten handelt es sich um einen 33-jährigen Mann aus Burundi, der in einer Asylunterkunft in Stein nahe der deutschen Grenze lebte und zuvor als vermisst gemeldet worden war.

Bei der Durchsuchung der Unterkunft stellten die Ermittler demnach Beweismittel sicher, die den Verdacht gegen den Mitbewohner erhärteten.

Hintergründe noch offen

Wie genau es zu der Tat kam und welches Motiv dahintersteckt, ist bislang unklar. Nach bisherigem Stand gibt es keine Anzeichen für ein politisch oder religiös motiviertes Tötungsdelikt. Zudem fiel der Festgenommene im Verlauf der Ermittlungen durch psychische Auffälligkeiten auf. Ob diese in Zusammenhang mit der Tat stehen, wird noch geprüft.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen