Plastikkrokodil vom Straubinger Gäubodenvolksfest gestohlen
Zwei Männer haben auf dem Gelände des Gäubodenvolksfests in Straubing ein rund drei Meter langes Plastikkrokodil aus einer Geisterbahn mitgenommen. Nach Angaben der Polizei waren sie mit der Figur bereits in Richtung Ausgang unterwegs, als der Diebstahl auffiel.
Die beiden Tatverdächtigen sollen stark betrunken gewesen sein. Gegen sie läuft nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls. Der Wert des Kunststofftiers wird von der Polizei auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Für einen der beiden Männer, einen 23-Jährigen, blieb es nicht bei diesem Vorwurf: Etwa eine Stunde später leitete die Polizei ein weiteres Verfahren gegen ihn ein. Ihm wird vorgeworfen, am Busbahnhof einem 21-Jährigen mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt zu haben.
Weitere Vorfälle auf dem Fest
Auch auf dem Festgelände selbst kam es am Eröffnungsabend zu einem Gewaltvorfall. Nach Polizeiangaben schlug ein bislang unbekannter Täter einem 34-Jährigen mit einem Maßkrug ins Gesicht. Das Opfer musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden.
Zudem soll ein 47 Jahre alter Mann am Freitagabend auf dem Gäubodenvolksfest mehrfach den Hitlergruß gezeigt haben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem erhielt er ein Hausverbot für das gesamte Festgelände.
Trachtenumzug weitgehend friedlich
Das Gäubodenvolksfest dauert noch bis zum 17. August. In dieser Zeit rechnen die Veranstalter mit rund 1,3 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Den Auftakt bildete am Freitag der Auszug zur Festwiese.

Der traditionelle Trachtenumzug durch die Innenstadt, an dem unter anderem Festwirte und Vertreter der regionalen Politik teilnahmen, verlief laut Polizei ohne größere Zwischenfälle.
Lediglich gegen einen Betreiber einer Bar wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, in einer Straße unerlaubt Getränkestände aufgebaut und dort alkoholische sowie alkoholfreie Getränke verkauft zu haben.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber