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Darum kommt David Duchovny nach München

Hollywood-Flair, brisante Politik, große Premieren: Beim Filmfest München warten 130 Filme – mit Duchovny, Hüller & Überraschungen.

17.06.2026, 13:24 Uhr

David Duchovny erhält Ehrenpreis beim Filmfest München

David Duchovny, bekannt aus der Kultserie Akte X als Fox Mulder, wird beim Filmfest München ausgezeichnet. Wie die Veranstalter mitteilten, bekommt der Schauspieler, Autor und Musiker den Ehrenpreis des Festivals, den CineMerit Award.

Außerdem reist Duchovny mit einem neuen Film an: Die Tragikomödie See You When I See You, in der er mitspielt, feiert am 4. Juli in München ihre internationale Premiere.

Das Filmfest München findet in diesem Jahr vom 26. Juni bis 5. Juli statt. Gezeigt werden rund 130 Filme aus 56 Ländern. Zum Programm gehören auch mehrere aktuelle politische Produktionen. Der Vorverkauf startet am Donnerstag.

Starbesetzung und Premieren

Duchovny ist nicht der einzige prominente Gast des Festivals. Ein weiterer CineMerit Award geht an den italienischen Schauspieler Toni Servillo, der unter anderem durch La Grande Bellezza bekannt wurde. Erwartet werden zudem der spanische Regisseur Pedro Almodóvar sowie deutsche Stars wie Jella Haase, Frederick Lau, Matthias Brandt und Katharina Thalbach.

Zur Festivaleröffnung am 27. Juni soll Sandra Hüller nach München kommen. Dann wird das biografische Drama Vaterland präsentiert, das in Cannes den Regiepreis für Pawel Pawlikowski gewann. Neben Hüller sind darin auch Hanns Zischler und August Diehl zu sehen.

Wie in den vergangenen Jahren holt das Festival erneut beachtete Filme aus Cannes nach München. Dazu zählen unter anderem Almodóvars Bitteres Fest, der japanische Film Titanic Ocean sowie Everytime von Sandra Wollner, der in der Reihe Un Certain Regard ausgezeichnet wurde.

Filmfest München
Ende Juni beginnt wieder das Filmfest in München. (Archivbild) Quelle: Felix Hörhager/dpa

Politische Stoffe aus aller Welt

Neben prominenten Namen setzt das Festival auch auf gesellschaftlich und politisch relevante Themen. Besonders hervorgehoben wird der Dokumentarfilm The Illusion of a Quiet Night von Olga Chernykh. Der Film montiert Aufnahmen aus einer Sommernacht in der Ukraine während des Krieges. Das Material stammt sowohl von Privatpersonen als auch von Kamerateams an der Front und in Städten. Laut Festival entsteht so ein unmittelbares und menschliches Bild der Wirklichkeit im Kriegsalltag.

Aus dem Iran kommt Daydreaming Lullabies. Darin versucht ein junger Mann, seine Schwester vor den Taliban in Sicherheit zu bringen. Ebenfalls hochaktuell ist 23.000 Leben, ein Film über die gefährliche Flucht von Menschen über das Mittelmeer.

Der Film Lieblingsmenschen erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einer 101-jährigen Deutschen und einem Iraner, der wegen seiner Homosexualität fliehen musste. Auch Bruno – Der junge Kreisky gehört zum Programm und widmet sich dem späteren österreichischen Bundeskanzler.

Begegnungen mit Filmschaffenden

Viele Gäste des Festivals werden nicht nur auf dem roten Teppich zu sehen sein. Geplant sind auch zahlreiche Gespräche mit Schauspielerinnen, Schauspielern und Regisseurinnen und Regisseuren. Vor und nach Filmvorführungen sowie bei Podiumsrunden kann das Publikum Fragen stellen und direkt mit den Filmschaffenden ins Gespräch kommen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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