Kurzzeitige Sperrung am Flughafen München nach verdächtiger Beobachtung
Am Flughafen München sind am Sonntagnachmittag nach einer verdächtigen Beobachtung vorübergehend beide Start- und Landebahnen gesperrt worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, durften in dieser Zeit keine Maschinen mehr starten. Landungen waren jedoch weiterhin möglich.
Auslöser war die Meldung eines Piloten, der kurz nach 16 Uhr etwas Ungewöhnliches bemerkt und die Sicherheitsbehörden informiert hatte. Daraufhin durchsuchten Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei das betroffene Umfeld, konnten jedoch nichts Auffälliges entdecken. Gegen 16.46 Uhr wurden die Bahnen wieder freigegeben.
Keine Bestätigung für Drohnenvorfall
Was genau der Pilot wahrgenommen hatte, blieb zunächst offen. Da bei der anschließenden Suche nichts gefunden wurde, wollte die Bundespolizei nach eigenen Angaben nicht von einem Drohnenvorfall sprechen.
Zuerst hatte der "Merkur" über den Zwischenfall berichtet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber