DLRG Bayern zieht positive Jahresbilanz
Die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG haben im vergangenen Jahr in Bayern 235 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Im Jahr davor lag diese Zahl noch bei 170 geretteten Personen.
Wie die Organisation mitteilte, leisteten die mehr als 3.400 Ehrenamtlichen zusätzlich in über 4.500 Fällen Erste Hilfe. Außerdem waren bayerische Wasserretterinnen und Wasserretter regelmäßig auch an der Nord- und Ostsee zur Unterstützung des Wasserrettungsdienstes im Einsatz.
Dominik Schneider von der DLRG Bayern erklärte bei der Vorstellung der neuen Jahresstatistik, dass sich die Arbeit nicht nur auf akute Rettungseinsätze beschränke. Ebenso wichtig seien Erste-Hilfe-Maßnahmen, Präventionsarbeit und die Sicherung gefährlicher Stellen. Die Einsatzkräfte sorgten täglich für mehr Sicherheit an Bayerns Seen und Flüssen.
Mit Blick auf die bevorstehende Badesaison mahnt die DLRG zu vorsichtigem Verhalten. Empfohlen wird vor allem, bewachte Badeplätze zu nutzen und die eigenen Schwimmkünste realistisch einzuschätzen. Wer aufmerksam bleibe und sich an die Baderegeln halte, könne viele Risiken im Wasser vermeiden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion