Baden-Württemberg

Brandalarm im Industriegebiet – jetzt Fenster schließen

Nina warnt vor Großbrand im Kreis Biberach: Rauch breitet sich aus. Warum das Feuer so gefährlich ist, bleibt noch unklar.

16.07.2026, 15:58 Uhr

In einem Holzbaubetrieb im baden-württembergischen Eberhardzell nahe der bayerischen Grenze ist ein Großfeuer ausgebrochen, das einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht hat. Nach Angaben der Polizei entstand auch beim gegenüberliegenden Autohaus ein Schaden von rund einer Million Euro.

Dort wurden demnach bis zu 50 Fahrzeuge durch starke Hitze und Funkenflug erheblich beschädigt. Ein Mitarbeiter erlitt zudem eine Verletzung durch Rauchgase.

Wie die „Schwäbische Zeitung“ berichtet, waren Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen in dem Holzwerk in der oberschwäbischen Gemeinde zu bekämpfen. Über dem Firmengelände stand eine dichte, weithin sichtbare Rauchsäule.

Nach Polizeiangaben standen mehrere Gebäude und Hallen in Flammen. Der gesamte Produktionsbereich brannte demnach ab. Die Feuerwehr werde noch viele Stunden, möglicherweise sogar Tage, mit den Löscharbeiten beschäftigt sein.

Die Ursache des Brandes ist weiterhin unklar. Zahlreiche Notrufe aus zwei Landkreisen gingen bei den Rettungsleitstellen und der Polizei ein.

Über die Warn-App Nina wurde vor einer „Gefahr durch Großbrand in Industriebetrieb“ in Eberhardzell im Kreis Biberach gewarnt. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Menschen in Eberhardzell, Ochsenhausen, Rot an der Rot und Steinhausen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem sollten Lüftungsanlagen abgeschaltet werden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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