Baden-Württemberg

7:3 in Mannheim: Eisbären setzen erstes Ausrufezeichen

Was für ein Auftakt: Die Eisbären Berlin setzen in Mannheim ein deutliches Ausrufezeichen und sind nur noch drei Siege von der Titelverteidigung entfernt. So lief das erste packende Duell der Finalserie.

24.04.2026, 22:01 Uhr

Eisbären Berlin starten mit 7:3 in Mannheim in die Finalserie

Die Eisbären Berlin haben im Finale der Deutschen Eishockey Liga den ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Der Hauptstadtclub gewann das Auftaktspiel der Best-of-Seven-Serie bei den Adlern Mannheim mit 7:3 (3:0, 2:0, 2:3) und führt damit 1:0. Zum erneuten Meistertitel fehlen den Berlinern nun noch drei Siege. Spiel zwei findet am Sonntag um 16.30 Uhr in Berlin statt.

„Wir wollten das erste Spiel gewinnen und das haben wir. Und im Endeffekt ist das alles, was zählt in den Playoffs“, sagte Eisbären-Stürmer Manuel Wiederer nach dem Auswärtserfolg.

Vor 13.600 Zuschauern erwischte Mannheim zunächst den besseren Start. Die Adler, die ihre Heimspiele in den vorigen Playoff-Serien gegen Bremerhaven und München allesamt gewonnen hatten, kamen früh zu guten Chancen. Doch Berlins Torhüter Jonas Stettmer war mehrfach stark zur Stelle und bewahrte sein Team vor einem Rückstand.

Auf der anderen Seite zeigte sich Berlin deutlich effizienter. Liam Kirk brachte die Gäste in der 8. Minute in Führung, nur drei Minuten später legte Jean-Sébastien Dea das 2:0 nach. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Les Lancaster auf 3:0.

Berlin trotzt Verletzungssorgen

Die Eisbären mussten im Saisonverlauf immer wieder mit Verletzungen umgehen, setzen ihren starken Playoff-Lauf aber dennoch fort. Nach den Serien gegen die Straubing Tigers und die Kölner Haie überzeugte der DEL-Rekordmeister auch in Mannheim mit großer Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Adler-Verteidiger Lukas Kälble zeigte sich nach dem ersten Drittel entsprechend unzufrieden. „Wir müssen das besser verteidigen“, sagte er bei „MagentaSport“ mit Blick auf die Defensivleistung seines Teams.

Eisbären-Doppelschlag sorgt für die Vorentscheidung

Auch im zweiten Drittel fanden die Mannheimer zunächst keine passende Antwort. Ausgerechnet Kälble musste kurz nach Wiederbeginn auf die Strafbank. Zwar dauerte es bis zur 35. Minute, ehe Ty Ronning das 4:0 erzielte, doch nur 68 Sekunden später erhöhte Markus Vikingstad auf 5:0. Spätestens da war die Partie klar in Berliner Richtung gekippt.

Für den Schlussabschnitt wechselte Mannheim den Torhüter und sendete noch einmal ein Lebenszeichen. Kris Bennett (42.), Alexander Ehl (48.) und John Gilmour (56.) verkürzten auf 3:5. Die Adler stemmten sich gegen die Niederlage, verpassten aber den Anschlusstreffer. Stattdessen beendeten Andreas Eder und erneut Liam Kirk mit Treffern ins leere Mannheimer Tor in der 57. und 58. Minute die späte Aufholjagd.

Damit bauten die Berliner auch ihre starke Bilanz gegen die Adler in den Playoffs weiter aus: Die vergangenen sieben K.-o.-Duelle beider Clubs gingen allesamt an die Eisbären.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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