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Tödliche Schüsse in Louisiana: Acht Kinder sterben bei Gewalttat

Ein gravierender Fall von häuslicher Gewalt schockt den US-Bundesstaat Louisiana: acht Kinder werden getötet, sieben davon Kinder des Tatverdächtigen. Die Gemeinde bangt um das Leben der Verletzten.

20.04.2026, 06:57 Uhr

Nach der tödlichen Schussserie im US-Bundesstaat Louisiana sind die Hintergründe weiterhin nicht geklärt. Nach ersten Angaben der Polizei waren die getöteten Kinder zwischen 1 und 14 Jahre alt. Sieben von ihnen sollen Kinder des 31 Jahre alten Verdächtigen gewesen sein, der während seiner Flucht ebenfalls ums Leben kam. In Shreveport wurden außerdem drei weitere Menschen verletzt, darunter zwei Frauen lebensgefährlich.

Nach Angaben von Polizeisprecher Chris Bordelon begann die Tat am Sonntagmorgen Ortszeit mit einem Streit im häuslichen Umfeld. Dabei soll der Mann zunächst auf seine Partnerin geschossen haben. Danach fuhr er zu einem weiteren Haus, wo er das Feuer auf acht Kinder und eine Frau eröffnete. Eines der getöteten Kinder wurde später auf dem Dach des Hauses entdeckt – möglicherweise bei dem Versuch, zu entkommen.

Beide angeschossenen Frauen sowie ein weiterer Jugendlicher überlebten verletzt. Laut Bürgermeister Tom Arceneaux schweben die beiden Frauen in einem sehr kritischen Zustand.

Bordelon sprach von einem Bild des Schreckens, das die Einsatzkräfte am Tatort vorgefunden hätten. Für die Gemeinde sei es einer der dunkelsten Tage ihrer Geschichte.

Einer der schwersten Schusswaffenvorfälle der vergangenen Jahre

Laut Polizei entwendete der Verdächtige nach der Tat ein Auto und floh. Es kam zu einer Verfolgungsjagd und zu einem Schusswechsel mit den Einsatzkräften, bei dem der Mann tödlich verletzt wurde.

Nach Informationen von CNN handelt es sich um den Schusswaffenvorfall mit den meisten Todesopfern in den USA seit mehr als zwei Jahren. Zuletzt hatte es im Januar 2024 nahe Chicago einen Fall mit acht Toten gegeben; der mutmaßliche Täter nahm sich damals später selbst das Leben.

Polizeiführung kündigt weitere Informationen an

Shreveports Polizeichef Wayne Smith erklärte, man wolle schon bald weitere und verlässlichere Angaben zum Ablauf der Tat machen. In seinen 46 Dienstjahren habe er keine Katastrophe dieses Ausmaßes erlebt.

Auch Bürgermeister Arceneaux zeigte sich erschüttert. Es handle sich womöglich um die schlimmste Tragödie, die Shreveport je erlebt habe. Die Stadt trauere.

Shreveport liegt im Nordwesten von Louisiana nahe der Grenze zu Texas und ist mit rund 180.000 Einwohnern nach New Orleans und Baton Rouge die drittgrößte Stadt des Bundesstaates.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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