Ermittlungen in Nürnberg: Verdacht auf Verkauf geschmuggelter E-Zigaretten an Minderjährige
In Nürnberg steht eine mutmaßliche Gruppe im Fokus der Ermittler, die geschmuggelte E-Zigaretten sowie offenbar illegal produzierten Wasserpfeifentabak an Kinder und Jugendliche verkauft haben soll. Wie Zoll, Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten, richtet sich das Verfahren gegen zwölf Verdächtige im Alter zwischen 24 und 47 Jahren.
Bei Durchsuchungen entdeckten die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben unter anderem rund 8.000 unversteuerte E-Zigaretten, etwa 8.000 Zigaretten, knapp 4.000 Nikotinbeutel und Bargeld in Höhe von 70.000 Euro.
Der Zoll beziffert den mutmaßlichen Steuerschaden nach einer ersten Schätzung auf rund 72.000 Euro. Gegen die Beschuldigten wird seit Anfang 2026 unter anderem wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Steuerhehlerei, der Steuerhinterziehung sowie wegen möglicher Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz ermittelt.
Vor rund zwei Wochen hatten die Behörden im Zuge des Verfahrens 13 Wohnungen, vier Kioske und zwei weitere Betriebe durchsucht.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion