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Schock-Crash in Missouri: Zwölf Tote

Angehörige sehen das Unglück live: Kurz nach dem Start stürzt ein Flugzeug ab, niemand überlebt. Der Bericht könnte Antworten liefern.

15.06.2026, 12:40 Uhr

Zwölf Tote bei Flugzeugabsturz in Missouri

Bei einem Flugzeugunglück im US-Bundesstaat Missouri sind nach Angaben der Behörden alle zwölf Menschen an Bord ums Leben gekommen. Wie die Washington Post unter Berufung auf Dennis Jacobs, den Leiter des Katastrophenschutzes im Bezirk Bates County, berichtete, konnte die Maschine eines regionalen Unternehmens nach dem Start nicht ausreichend Höhe gewinnen.

Demnach drehte das Flugzeug kurz darauf abrupt ab und stürzte in steilem Winkel zu Boden. Weder der Pilot noch die elf weiteren Insassen überlebten den Aufprall. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Menschen unterwegs zu einem Fallschirmsprung-Ausflug.

Ermittler prüfen Radar-, Wetter- und Wartungsdaten

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB wollte laut Bericht noch am selben Tag an der Unglücksstelle eintreffen, um die Ursache des Absturzes zu untersuchen. Dabei sollen unter anderem Radardaten, Wetterbedingungen, Wartungsunterlagen der Maschine sowie medizinische Akten des Piloten ausgewertet werden. Ein erster vorläufiger Bericht werde voraussichtlich in rund 30 Tagen erwartet, zitierte die Zeitung einen Sprecher der Behörde.

Nach Angaben der Highway Patrol auf der Plattform X ereignete sich das Unglück in der Nähe eines Flugplatzes bei der Kleinstadt Butler, südlich von Kansas City. Der Absturz geschah demnach am späten Sonntagvormittag gegen 11.35 Uhr Ortszeit.

Sheriff Chad Anderson aus Bates County sagte laut Washington Post, dass Angehörige am Boden den Absturz mit ansehen mussten. Bei einer angekündigten Pressekonferenz des Sheriff-Büros wurde zudem klargestellt, dass es sich nicht um ein Verkehrsflugzeug einer kommerziellen Airline handelte. Nach bisherigem Stand gehen die Behörden von einem Unfall aus.

Flugzeugabsturz in den USA
Angehörige am Boden wurden Zeugen des Absturzes. Quelle: -/KMBC-TV/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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