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Sarah Engels rechnet ab: ESC kein Ort für Politik

ESC-Boykotte sorgen dieses Jahr für Wirbel – doch Deutschlands Kandidatin Sarah Engels setzt ein deutliches Zeichen: Statt Politik will sie vor allem das feiern, was den Musikwettbewerb eigentlich ausmacht.

28.04.2026, 05:55 Uhr

Sarah Engels: ESC nicht als Bühne für politische Konflikte

Sarah Engels hält den Eurovision Song Contest für den falschen Rahmen, um schwerwiegende politische Streitfragen auszutragen. Die 33-jährige Sängerin sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass weltweit derzeit vieles Schlimmes geschehe und man davor keinesfalls die Augen verschließen dürfe. Dennoch sei sie überzeugt, dass der ESC nicht der richtige Ort sei, um tiefgreifende politische Konflikte auszutragen.

Auslöser für diese Einschätzung sind die anhaltenden politischen Diskussionen rund um den weltweit größten Musikwettbewerb. Mehrere Staaten verzichten in diesem Jahr auf eine Teilnahme und begründen das mit einer Reaktion auf Israels Vorgehen im Gazastreifen. Das Finale des Eurovision Song Contest ist für den 16. Mai in Wien geplant. Für Deutschland geht dort Sarah Engels mit dem Titel „Fire“ an den Start.

Engels betonte, für sie stehe der ESC vor allem für Musik, Leidenschaft und die Möglichkeit, Menschen emotional miteinander zu verbinden – unabhängig von ihrer Herkunft. Es wäre aus ihrer Sicht bedauerlich, wenn diese verbindende Kraft verloren ginge, weil man versuche, dort Probleme zu lösen, die an anderer Stelle behandelt werden müssten. Zugleich stellte sie klar, dass eine solche Trennung nicht bedeute, die Bedeutung der politischen Themen zu relativieren.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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