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Pfingstmontag in den Alpen: Serie von Gleitschirm-Abstürzen

Drama über den Alpen: Mehrere Luftsportler stürzen an Pfingsten ab – manche haben Glück, für andere endet es fatal.

26.05.2026, 15:25 Uhr

Mehrere Paragleiter- und Fallschirmunfälle am Pfingstmontag in den Alpen

Am Pfingstmontag sind in den Alpen mehrere Menschen mit Gleit- und Fallschirmen verunglückt. Nach Angaben der Polizei mussten teils Rettungshubschrauber ausrücken, um Verletzte in Kliniken zu bringen.

An der Hochries in den Chiemgauer Alpen stürzte eine 36 Jahre alte Frau während eines Ausbildungsflugs mit dem Fallschirm ab. Kurz nach dem Absprung klappte demnach die rechte Seite ihres Schirms ein. Sie erlitt schwere Verletzungen im Oberkörperbereich und wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Zwei Piloten an der Hochries in Bäumen gelandet

Bereits zuvor waren am selben Berg zwei Gleitschirmpiloten in Bäumen hängen geblieben. Ein 67-Jähriger wurde aus einem Baum geborgen und anschließend mit Verdacht auf einen Bruch im Sprunggelenk in eine Klinik geflogen. Ein 40 Jahre alter Pilot verfing sich mit den Leinen seines Schirms ebenfalls in einem Baum. Er blieb unverletzt und wurde von der Bergwacht zu einer nahe gelegenen Hütte gebracht.

Weitere Unfälle im Allgäu

Auch im Allgäu kam es zu mehreren Einsätzen wegen Gleitschirmunfällen. Drei Abstürze ereigneten sich am Breitenberg in Pfronten im Landkreis Ostallgäu, ein weiterer am Buchenberg in den Ammergauer Alpen. Ein 30-Jähriger wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Luftsportler erlitt leichte Verletzungen und wurde medizinisch behandelt. Zwei andere Piloten kamen nach Polizeiangaben ohne Verletzungen davon.

Polizei nennt Flugfehler und Wind als mögliche Ursachen

Nach ersten Erkenntnissen könnten Flugfehler und eine falsche Einschätzung der Windverhältnisse zu den Unfällen geführt haben. Ein Polizeisprecher betonte, der Wind sei nicht ungewöhnlich stark gewesen. Allerdings könnten einzelne Böen zusammen mit Fehlern beim Fliegen schnell zu gefährlichen Situationen führen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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