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Perry-Ex-Assistent muss jetzt 3 Jahre in Haft

Matthew Perrys Ex-Assistent muss jahrelang ins Gefängnis – was er vor dem Tod des «Friends»-Stars wirklich tat

27.05.2026, 22:16 Uhr

Ex-Assistent von Matthew Perry zu mehrjähriger Haft verurteilt

Knapp drei Jahre nach dem Tod des „Friends“-Stars Matthew Perry ist dessen früherer Assistent zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und fünf Monaten verurteilt worden. Darüber berichteten die „New York Times“ sowie weitere US-Medien unter Berufung auf eine Gerichtsentscheidung aus Los Angeles.

Nach den vorliegenden Gerichtsunterlagen hatte Kenneth Iwamasa eingeräumt, Perry in den Tagen vor dessen Tod mindestens 27 Ketamin-Spritzen verabreicht zu haben. Allein am Todestag sollen es demnach drei Injektionen gewesen sein. Iwamasa bekannte sich schuldig. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit Perrys Tod im Jahr 2023 fünf Menschen verurteilt, darunter Ärzte, Drogenhändler und der persönliche Assistent des Schauspielers.

Höchste Strafe gegen die sogenannte „Ketamin-Königin“

Bereits im Mai war ein 56-jähriger Mann in dem Fall zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte gestanden, Perry in den Wochen vor dessen Tod im Oktober 2023 mit mehr als 50 Dosen Ketamin versorgt zu haben. Nach Angaben der Ermittler fungierte er als Vermittler für eine Dealerin, die als „Ketamin-Königin“ bekannt wurde. In ihrem Haus entdeckten die Behörden große Mengen verschiedener Drogen, darunter auch Methamphetamin und Ecstasy.

Einer der beteiligten Ärzte wurde im vergangenen Dezember zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, ein weiterer Mediziner erhielt acht Monate Hausarrest. Die bislang härteste Strafe fiel im April: Gegen die „Ketamin-Königin“ wurden 15 Jahre Gefängnis verhängt. Laut Staatsanwaltschaft soll sie auch die Dosis geliefert haben, die letztlich zum Tod des Schauspielers beitrug.

Perry sprach offen über seine Suchtprobleme

Matthew Perry war am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren leblos im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden worden. Der Schauspieler hatte zu Lebzeiten wiederholt über seine Abhängigkeitserkrankungen gesprochen. Medienberichten zufolge befand er sich wegen Depressionen und Angstzuständen in einer ärztlich begleiteten Ketamin-Therapie. Darüber hinaus soll er die Substanz zusätzlich illegal über den Schwarzmarkt beschafft haben.

Ketamin wird seit vielen Jahren als Narkosemittel eingesetzt. Unter bestimmten Bedingungen kommt es auch bei Menschen mit schwer behandelbaren Depressionen therapeutisch zum Einsatz. Zugleich wird die Substanz in der Partyszene als illegale Droge konsumiert.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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