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Neuer Louvre-Chef: Ist das Museum am Limit?

Kaum im Amt, schlägt der neue Louvre-Chef Alarm: Christophe Leribault enthüllt, wie dramatisch es um das berühmte Museum steht.

17.06.2026, 12:26 Uhr

Louvre-Direktor warnt vor großem Sanierungsstau

Knapp vier Monate nach seinem Amtsantritt hat der neue Louvre-Chef Christophe Leribault ein alarmierendes Fazit zum Zustand des Pariser Museums gezogen. Vor einer Kommission des französischen Senats erklärte er, der Louvre sei "an der Grenze seiner Belastbarkeit" und brauche massive Investitionen.

Der im Februar berufene Direktor sagte laut der Live-Übertragung aus dem Senat, viele technische Einrichtungen und Teile der Infrastruktur seien überaltert. Hinter der beeindruckenden Fassade stoße das Museum trotz des täglichen Einsatzes seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend an seine Grenzen.

Veraltete Anlagen und Sicherheitsmängel

Leribault sprach von einem enormen Investitionsstau, der auf der Institution laste. Um den Betrieb auf Dauer sicherzustellen, seien umfangreiche Renovierungen und Modernisierungen unvermeidbar.

Die Lage ist für den Louvre derzeit ohnehin angespannt. Nach einem aufsehenerregenden Einbruch im Oktober, bei dem Schmuckstücke im Wert von etwa 88 Millionen Euro gestohlen wurden, geriet das Museum zusätzlich unter Druck. Auch Streiks, Probleme bei der Sicherheit und eine in Teilen marode Technik belasten den Betrieb.

Mit im Schnitt rund neun Millionen Gästen pro Jahr gehört der Louvre zu den bedeutendsten Museen der Welt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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