Hund bei Polizeieinsatz im Kreis Harburg erschossen
Bei einem Einsatz im Landkreis Harburg hat die Polizei einen Hund erschossen. Nach Angaben der Beamten hatte sich das Tier zuvor in die Hand eines Polizisten verbissen. Der verletzte Beamte wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die Einsatzkräfte waren demnach am Vormittag wegen einer wechselseitigen Körperverletzung zu einem Mehrfamilienhaus in Neu Wulmstorf bei Hamburg gerufen worden.
Als die Polizisten eintrafen, soll ein Pitbull aus einer offenstehenden Haustür auf sie zugelaufen sein und einen Beamten angegriffen haben. Daraufhin gaben zwei Polizisten Schüsse auf den Hund ab. Einer der beiden Beamten stürzte dabei und verletzte sich ebenfalls. Auch er kam in eine Klinik.
Bei der Auseinandersetzung, zu der die Polizei gerufen worden war, erlitt eine 30 Jahre alte Frau leichte Verletzungen. Sie wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt.
Gegen die Frau und den 36-jährigen Hundehalter leitete die Polizei Strafverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung ein. Zudem wird geprüft, ob der Mann auch für den Angriff des Hundes verantwortlich gemacht werden kann.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion