Schulbus prallt gegen Haltestelle und fährt trotz beschädigter Scheiben weiter
Ein Schulbusfahrer ist mit seinem Fahrzeug gegen eine Bushaltestelle gestoßen und anschließend trotz zerstörter Fenster weitergefahren. Nach Angaben der Polizei legte der Mann danach noch etwa zehn Kilometer bis nach Eichenbühl im Landkreis Miltenberg zurück. Dort wurde der Bus später ausgetauscht.
Zum Zeitpunkt des Unfalls am Dienstagmorgen befanden sich laut Polizei zehn Kinder auf dem Weg zur Schule in dem Bus. Durch den Aufprall wurden drei Scheiben beschädigt. Zwei Fenster entfernte der Fahrer demnach noch an der Haltestelle selbst. In einer weiteren Scheibe soll sich ein größeres Loch befunden haben.
Bevor er die Fahrt fortsetzte, setzte der Fahrer alle Kinder in den vorderen Bereich des Busses. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Bekannt wurde der Vorfall erst am Abend, nachdem sich die Mutter eines betroffenen Kindes bei der Polizei gemeldet und den Ablauf geschildert hatte. Gegenüber den Beamten räumte der Busfahrer den Vorfall ein. Das Busunternehmen zog ihn daraufhin aus dem Fahrdienst.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber