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Kletter-Drama im Urlaub: Deutscher stirbt

Er klagte über Schwäche, hängte sein Kletterset aus – dann stürzte ein deutscher Urlauber an der Grenze in den Tod.

18.07.2026, 22:16 Uhr

In Österreich sind zwei Deutsche bei Bergunfällen ums Leben gekommen.

Ein Urlauber aus Fürth verunglückte nach Angaben der Landespolizeidirektion Vorarlberg auf einem Klettersteig an der Fluchtalpe in Mittelberg nahe der deutschen Grenze tödlich. Der Mann war gemeinsam mit einer Begleiterin unterwegs. Gegen 12.50 Uhr erreichten die beiden den südlichen Schafalpenkopf.

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann zuvor über nachlassende Kräfte geklagt und gesagt, er habe die Route unterschätzt. Als er sein Klettersteigset aushängte, verlor er demnach das Gleichgewicht. Er stürzte zunächst durch steiles Gelände und fiel anschließend rund 100 Meter über eine senkrechte Felswand in Richtung Deutschland.

Der Urlauber erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unglücksstelle. Seine Bergung erfolgte mit einem Polizeihubschrauber. Weitere Angaben zu seiner Identität wurden zunächst nicht gemacht.

Ein weiterer tödlicher Absturz ereignete sich am Vormittag in den Ötztaler Alpen im Gemeindegebiet von Sölden. Dort verlor ein 63 Jahre alter Deutscher beim Abstieg von der Wildspitze aus bislang ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und stürzte rund 200 Meter ab.

Der Mann erlag laut Polizei seinen Verletzungen. Auch er wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen.

Der Unfall geschah gegen 10.45 Uhr. Der 63-Jährige war Teil einer fünfköpfigen Gruppe, die an einer geführten Tour vom Taschachhaus in Richtung Wildspitze teilgenommen hatte. Beim Abstieg über den Südwestgrat war die gesamte Gruppe ohne Seil unterwegs.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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