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Gotthard-Chaos: Drei Stunden Stau!

18 Kilometer Chaos am Gotthard: Warum Urlauber und Anwohner jetzt auf die Barrikaden gehen – und welche Auswege bleiben.

18.07.2026, 14:02 Uhr

Autofahrer auf dem Weg Richtung Süden brauchen am Gotthard-Tunnel weiter viel Geduld: Vor dem Nordportal staute sich der Verkehr am Samstagnachmittag nach Angaben des TCS auf 18 Kilometer.

Zwischen Altdorf und Göschenen im Kanton Uri mussten Reisende mit einer Wartezeit von rund drei Stunden rechnen. Der TCS empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren – etwa über den San-Bernardino-Tunnel, den Simplonpass oder den Großen St. Bernhard.

Solche langen Kolonnen sind am Gotthard vor allem in den Sommermonaten und vor Feiertagen keine Seltenheit. Wenn andere Alpenquerungen wegen Baustellen wegfallen, kann der Rückstau dort sogar auf mehr als 25 Kilometer anwachsen.

Anwohner verärgert über den Ausweichverkehr

Der rund 17 Kilometer lange Gotthard-Tunnel verbindet Göschenen im Kanton Uri mit Airolo im Kanton Tessin und gehört zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Alpen. Viele Urlauber aus Deutschland, den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern nutzen die Route auf dem Weg nach Italien.

In der Region wächst jedoch regelmäßig der Unmut über den Ausweichverkehr. Auch am Samstag schoben sich Fahrzeugkolonnen durch umliegende Dörfer. Besonders belastet war erneut Amsteg. Dort protestierten am Samstag nach Angaben vor Ort rund 60 Anwohner aus mehreren Gemeinden gegen die starke Verkehrsbelastung.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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