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Höne mahnt FDP im Rennen um Parteivorsitz zur Geschlossenheit

Existenzkrise, Führungsdebatte, zwei Kandidaten: Wie Henning Höne den Machtkampf mit Wolfgang Kubicki entschärfen will und warum der Ausgang des Duells das Schicksal der FDP bestimmen könnte.

18.04.2026, 12:40 Uhr

Auf dem Landesparteitag der NRW-FDP in Duisburg hat Landeschef Henning Höne vor einem Richtungsstreit in der Partei gewarnt. Mit Blick auf die Wahl des neuen Bundesvorsitzes machte er deutlich, dass weder er noch Wolfgang Kubicki gegeneinander anträten, sondern beide für eine Erneuerung der Liberalen stünden. Unter dem Beifall der rund 400 Delegierten sagte Höne, es gebe zwar Unterschiede beim Stil, im Ton und in einzelnen politischen Fragen, dennoch verbinde beide mehr, als sie voneinander trenne.

Ende Mai wollen der 39-jährige Höne und der 74 Jahre alte FDP-Veteran Kubicki beim Bundesparteitag in Berlin für den Parteivorsitz kandidieren. Höne betonte, unabhängig vom Ergebnis werde sowohl er als auch Kubicki weiterhin Verantwortung in der FDP übernehmen. Der Wettbewerb schade der Partei nicht, sondern könne ihr sogar neuen Schwung verleihen, weil er sie wieder interessanter mache.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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