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Herbstferien: ADAC warnt vor Mega-Staus wie im Sommer

Stau-Alarm zum Herbstferienstart: Auf Deutschlands Autobahnen droht Chaos. Diese Zeiten und Strecken sollten Reisende meiden.

15.10.2026, 04:00 Uhr

Herbstferien sorgen für volle Straßen

In vielen Teilen Deutschlands beginnen die Herbstferien: In elf Bundesländern startet am Freitag die schulfreie Zeit. Der ADAC rechnet deshalb am Wochenende mit starkem Reiseverkehr. Nach Einschätzung des Automobilclubs könnte die Staugefahr stellenweise sogar an das Niveau der Sommerferien heranreichen.

Zu diesen Zeiten droht besonders viel Verkehr

Bereits ab Freitagmittag dürften sich die Autobahnen mit Urlauberinnen und Urlaubern sowie Berufspendlern füllen. Vor allem am Samstagvormittag erwartet der ADAC dichten Verkehr auf den Strecken in Richtung Alpen, Nord- und Ostsee sowie zu beliebten Seenregionen. Wer Stress vermeiden will, sollte möglichst früh am Samstag starten oder die Fahrt auf Sonntag verschieben.

Diese Autobahnen gelten als besonders stauanfällig

Nach Angaben des ADAC besteht auf 13 Autobahnen ein erhöhtes Staurisiko. Betroffen sind Abschnitte der A1, A3, A5, A7, A8, A9, A10, A13, A45, A61, A81, A96 und A99. Hinzu kommen Sperrungen auf Teilen der A40 und A3. Auch im benachbarten Ausland ist mit Verzögerungen zu rechnen, etwa auf der Brennerautobahn in Österreich und Italien sowie auf den Verbindungen zwischen Basel, Zürich und Chur.

Lohnt sich das Ausweichen auf Nebenstraßen?

Davon rät der ADAC in den meisten Fällen ab. Landstraßen seien durch zusätzlichen Ausweichverkehr, Ampeln und Ortsdurchfahrten oft ebenfalls langsam. Außerdem können Polizei und Behörden kurzfristig Durchfahrtsverbote verhängen, um Orte zu entlasten. Das betrifft unter anderem Bereiche an der A7 im Ostallgäu sowie an der A8 in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land.

Worauf Reisende achten sollten

Bei stockendem Verkehr sollte frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet werden. Zudem empfiehlt der ADAC, spätestens alle zwei Stunden eine Pause einzulegen. Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos sollten ihre Route so planen, dass ausreichend Ladestopps eingeplant sind.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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